
Genre: Live Performance + Bonus Features
Länge: ca. 158 Minuten
Sprachen: Englisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch
Tonformat: DD 5.1 + L-PCM Stereo
Bildformat:: 16:9 (NTSC)
Länder-Code: 2/3/4/5 (NTSC)Warner Music Vision |
Barry Manilow - Music And Passion - Live From Las Vegas (Doppel-DVD)
"Mandy" und "Copacabana" hießen die großen Hits, mit denen Barry Manilow in den siebziger Jahren weltweit berühmt wurde. Allein in den USA hatte der Mann mit der samt-rauen Stimme und dem ausgeprägten Gefühl für große Melodien 13 Nummer-1-Hits in den US-Charts und kann auf 28 US-Platin-Auszeichnungen blicken. Dazu gesellen sich ein Grammy für den Hit "Copacabana (At The Copa)", ein Tony, ein Emmy und Nominierungen für den Academy Award. Mit über 3000 Konzerten und insgesamt 75 Millionen verkauften Alben weltweit, gilt er seit den siebziger Jahren als einer der erfolgreichsten "adult contemporary artists" aller Zeiten. Und auch heute zeigt er sich als umjubelter und hochenergetischer Künstler: In seiner Show "Music And Passion" im Las Vegas Hilton.
Als Barry Manilow sich Ende 2005 aus dem Showgeschäft zurückziehen wollte, machte ihm das Las Vegas Hilton ein unwiderstehliches Angebot: eine eigene feste Show nach seinen eigenen Vorstellungen. Im Mekka des Entertainments, auf exakt jener Bühne, auf der auch Elvis schon sein Publikum begeisterte. Seither erfreut sich die "Music and Passion"-Show in Las Vegas größter Beliebtheit. Zur 100. Aufführung lud Barry Manilow dann in diesem Jahr ein vielköpfiges Kamerateam ein, um die aufwändige Show in High-Definition-Qualität festzuhalten. Das Ergebnis ist ein Showfilm, der alle Facetten gelungenen Entertainments zeigt und einen höchst kreativen und humorvollen Künstler zum Mittelpunkt hat, der weiß, wie man ein Publikum zwei Stunden lang bei bester Laune hält.
Die "Music and Passion"-Show ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Eine perfekt durchinszenierte Show klassischen Maßstabs, die mit Kostümen, Bild- und Ton-Einspielungen, Kulissenwechseln, Erzählungen und natürlich jeder Menge Songs in verschiedene thematische Abschnitte geteilt ist, die alle mit dem Werdegang Manilows in Verbindung stehen. Den Einstieg bilden ein Opening Medley und Hits a la "Mandy", "Somewhere In The Night", "I Made It Through The Rain" und "Can`t Smile Without you", die einige Begebenheiten aus Manilows Kindheitstagen, aus seiner Zeit als Barpianist und des ersten Erfolges mit "Mandy" (das er per Originaleinspielung aus den Siebzigern im Duett mit sich selbst singt!) referieren. Dann entführt der erste Themenblock mit "Venus", "Unchained Melody" u.a. in die Fünfziger Jahre, denen sich auch Manilows aktuelles Album "The Greatest Songs of the Fifties" widmet. Anschließend geht es nach Brooklyn, wo Manilow aufwuchs und dem er mit seinem Konzept-Album "Here At The Mayflower" (2001) und dem Mayflower-Medley Referenz erweist. In der letzten halben Stunde hagelt es unter dem Motto "Weekend In New England" dann wieder Hits von "I Write Songs" und "If I Can Dream" bis "Copacabana". Eine faszinierende und sogar sehr persönliche Show eines der besten Entertainer, den die Gegenwart zu bieten hat.
DISC 2 enthält einige Features, die einen näheren Blick auf Manilow gestatten, der seine Shows grundsätzlich selbst plant und immer wieder verändert und ergänzt. In den jeweils etwa 20-minütigen Dokumentationen "Inside Manilow: Music And Passion" und "Making The PBS-Session" spricht Manilow über sein Verhältnis zum Showbusiness und seine Las Vegas-Show, bzw. über die Entstehung der PBS-TV-Show über "Music And Passion" und lädt zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Weiterhin gibt es das Musikvideo zu "Unchained Melody", zwei Performances aus dem Dezember 2005 und eine Bildergalerie. Konzert und Features können in fünf Sprachen untertitelt werden.
Barry Manilow wurde als Barry Alan Pincus in einfachen Verhältnissen in Brooklyn geboren und begann seine Karriere nach dem Besuch der Juilliard School of Music als Werbemusik-Komponist. 1971 engagierte ihn Bette Midier als Pianist und Arrangeur, der in dieser Funktion die Erfolgsalben "The Divine Miss M" und "Bette Midler" betreute. 1973 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum und brillierte im Jahr darauf mit dem zeitlosen Hit "Mandy". Bis in die achtziger Jahre gehörte er zu den erfolgreichsten US-Künstlern, und erst als seine großen Charterfolge nachließen, widmete er sich seiner eigentlichen Leidenschaft: Swing, Jazz und Musical. Er befreite sich von seinem zweifelhaften Image als seichter Shlock-Sänger und erspielte sich mit hochwertigen Produktionen im Swing- und Musicalbereich einen renommierten Namen. Seine Konzeptalben und Musicals "Manilow Sings Sinatra" (1998), "Copacabana: The Musical" (1994), "Harmony" (1999, über das Schicksal der Comedian Harmonists) sowie "Here At The Mayflower" (2001) und "Greatest Songs of the Fifties" (2006), mit dem Manilow nach über 20 Jahren wieder die US-Charts toppte, finden international Anerkennung und Publikum.
(Pressetext WMGG) (Hans Korte)
6. Dezember 2006
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