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Soundcheck: Whirlwind Heat - Do Rabbits Wonder 
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Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

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Whirlwind Heat : Do Rabbits Wonder cover

Whirlwind Heat : Do Rabbits Wonder (Zomba)

Der Soundtrack für Deinen nächsten Acid-Trip! Super schräg, herrlich abgedreht und völlig unkonventionell kommen "Whirlwind Heat" aus Detroit mit ihrem Erstling daher. Das Album "Do Rabbits Wonder" wurde von Jack White (White Stripes) höchst persönlich produziert, die Detroiter sind auch das erste Singning auf White's neuem Label Third Man Records.
Der Gedanke, dass vielleicht noch nicht ganz so professionell gearbeitetn wird, entschwindet spätestens bei Hören der Tracks aus den Gehirnwindungen. Hier wird auf absolut höchstem Niveau gekreischt, experimentiert und vor allem Musik gemacht. Phasenweise kommen sogar Erinnerungen an Mike Pattons grandios, komische Sideprojekte "Tomahawk" und natürlich "Fantomas" auf. Nur dort, so entsinne ich meinem siebigen Gedächtnis, hab ich jemals ähnlich wirre, abgespacte Sounds vernommen.
Bei den Songs "red", "black" und "green" geht Sänger David Swanson so dermaßen steil, dass man ihn am liebsten sofort in ein Klinikum für Vollgeschädigte einweisen möchte. Aber halt! Das ist nicht drin. Was würde uns sonst da für ein musikalischer Hochgenuß entgehen.
Ähnlichkeiten in den Gitarrenläufen zu den White Stripes sind natürlich (so möchte man selbstverständlich sagen) auch nicht von der Hand zu weisen. Dafür ist halt der Einfluß von Jack White als Produzent zu groß.
Trotzdem können die drei Detroiter mächtig stolz auf ihr Debütalbum sein, dass im übrigen eine ganz besondere Trackinglist zu bieten hat. Die Songs sind ausschließlich in Farbezeichnungen angegeben.
Komische Künstler, komischer Albumtitel, komische Trackinglist, merkwürdige Musik. Ultimativ in meinen Top 5 des Jahres 2003!!!
(Guido)  30. Mai 2003
360V
3 User Kommentare

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