Hier im Elektrolurch-Soundcheck
findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir
eure Veröffentlichungen besprechen sollen,
schickt euren Stuff an die Redaktion.
Ihr könnt zu den einzelnen Platten und
CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote
die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen.
Das Cover führt in die Irre, vermutet man doch eher irgendein Art-Rock oder Hippie-Geklampfe. Die ersten Klänge machen dem Hörer jedoch bewusst, dass es keine gute Idee ist, den Inhalt aufgrund der Verpackung zu beurteilen. Das war noch nie richtig, passiert aber wider besseren Wissens immer wieder. Dead Silent Days kommen aus Schweden und legen mit "Striving For Perfection" ein solides Debuet vor, welches wohl am besten in die Schublade Emo passt. 10 eingängige und trotzdem raue Songs mit Ecken und Kanten. Ein Album ohne Durchhänger, aber auch ohne echtes Highlight, was aber angesichts des insgesamt kompakten Eindrucks nicht als Nachteil zu verstehen ist. Aus der Masse an Veröffentlichungen ragt das erste Album der fünf Skandinavier nicht heraus und im Herbst wird sich auf dem Cover bereits eine dünne Staubschicht gebildet haben, aber für den Augenblick ist "Striving For Perfection" mehr als nur okay. Ich denke von DSD werden wir noch hören. (Volker)
9. Juli 2003