| |
 |
|
| |
  |
|
| Suchen |
|
>> Suchbegriff eingeben |
|
Hier im Elektrolurch-Soundcheck
findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir
eure Veröffentlichungen besprechen sollen,
schickt euren Stuff an die Redaktion.
Ihr könnt zu den einzelnen Platten und
CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote
die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen. |
|
|
Ward 21
: U Know How We Roll (Greensleeves)
Waterhouse in Westkingston (Jamaica), im Volksmund wegen der Bandenkriege auch Firehouse genannt, ist der Stadtteil mit den meisten musikalischen Talenten.
Hier sind die vier Scherzkekse Rumblood, Kunley, Suku und Mean Dog alias Ward 21 aufgewachsen und fanden den Weg in die Reggae-Charts.
Ward 21 befinden sich dabei in bester Gesellschaft. In Westkingston stand nämlich auch das "Firehouse-Studio" von King Tubby. Und sein Schüler Loyd "Jammys" James bestimmt von dort aus mit seinem Label und SoundSystem seit über 20 Jahren den Lauf der Dancehall. Mark Henry alias MeanDog war Soundingenieur bei King Jammys und ist heute der Kopf von Ward 21.
Vor zwei Jahren begann für Ward 21 das Spiel mit dem Wahnsinn rein zufällig als Spielerei im Studio. Suku bastelte einen seiner hyperaktiven, mit Hip-Hop-Samples verzierten Riddims namens Badda Badda und schon stürmte die Crew mit ihrem Titel "Haters" die Reggae-Charts.
Der Ward 21-Stil läßt sich ganz einfach beschreiben: Monoton fließende Bassstimmen, überdrehte Schreihals-Mitgröhl-Refrains, jede Menge Cartoon- und Comiccharaktere und musikalisch die Schnittmenge Ragga und Hip-Hop mit G-Funk-Passagen und Lärmfetzen.
Liebe dancehall Künstler,zieht Euch warm an. ward 21 rocken das Haus. Mit Tracks wie "Coochie Zone" oder "Petrol" legen sie die Latte für alles kommende unheimlich hoch. Ward 21, U Know How We Roll - ein weiterer Schatz in meinem Plattenschrank!
Und demnächst wollen sie mit Missy Elliots Haus und Hof-Produzenten Timbaland ins Studio.Die Geschmacksrichtung bietet das charmant-witzige Hooligan-Programm zwischen Mädchen, gepflegten Männerwitzen, ein bißchen Drama, Glam und Champagner. Hoch die Tassen! Gerne werden sie als Wu Tang Clan Jamaikas gehandelt, aber dafür sind sie zu lieb, bellen zu laut und beißen nicht wirklich. Schließlich haben sie bei King Jammys ihre Business-Lektionen gelernt und wollen auf ihrem Label "Mentally Disturbed" auch noch richtigen Roots-Reggae produzieren. (Fredy)
6. September 2003 |

0 User Kommentare
|
Interessante CD-Rezensionen
|
|
|
| |
| |
| |
| |
|
 |
|
 |