Musik  
musik
dvd Pop rock
mp3
 
Soundcheck: Peaches - Fatherfucker 
NAVIGATION
• Musik News
• Musik Reviews
• Swamp City
• Band Archiv
• Festivals
• Fussball
• Musik Videos
• Gimmicks
• Dr. Winter
• Porno News
• Kommentar
• Lyrics
• Community
• Impressum
NEWSLETTER
 
eintragen
austragen
 
space
 
Suchen
>> Suchbegriff eingeben

Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

Ihr könnt zu den einzelnen Platten und CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen.

Peaches : Fatherfucker cover

Peaches : Fatherfucker (XL Recordings / Beggars)

Nachdem Peaches mit ihrem ersten Album "The Teaches Of Peaches" in Underground-Kreisen bereits so etwas wie Kultstatus erreichte, liegt mit "Fatherfucker" nun der zweite Streich der Kanadierin mit Wohnsitz in Berlin vor. Das Bild, welches das Cover ziert ist ein klares Ja zur Körperbehaarung bei Frauen, und zeigt Merrill Nisker, so ihr richtiger Name, mit Vollbart. Der Titel "Fatherfucker" soll wohl provozierend sein, genau wie die Texte, die sich meistens um Sex drehen. Wer da noch rot wird und verlegen kichert oder sogar nach Zensur ruft, sollte sich mal den Stock aus dem Arsch operieren lassen. Musikalisch angereichert werden die sexuellen Anzüglichkeiten, die überwiegend in der Form von Sprechgesang dargeboten werden, mit simplen Gitarrenriffs und eher minimalistischen Elektrobeats. Bei einigen Tracks wird Peaches tatkräftig von den Kollegen Gonzales, Feedom, Mignon, Taylor Savvy oder Iggy Pop unterstützt. "Kick It", das Duett mit Iggy Pop gehört zu den Highlights des Albums, anderen Titel kann ich weniger bis gar nichts abgewinnen. "Rock'n'Roll" ist einer dieser Titel, der sich wohl am ehesten mit Geschrei und Krach beschreiben lässt und die Versuchung das Hören der CD bereits dort abzubrechen ist gross. Was allerdings schade wäre, denn mit "Stuff Me Up", "The Inch" oder "Bag It" folgen einige gute Nummern, bei denen auch deutlich wird, dass Fräulein Nisker singen kann, wenn sie will. Egal ob man diese Musik nun als Disco-Punk oder Electro-Clash bezeichnet und die Texte und das Auftreten von Frl. Nisker provozierende findet oder eben nicht: Es wird sicherlich Leute geben, die das hier für grossartig halten. Die grosse Masse wird damit eher nichts anfangen können. Peaches dürfte das ziemlich egal sein: Der Opener basiert auf einem Joan Jett Sample, in dem es heisst "I don't give a damn for my reputation" und Peaches ergänzt das mit "I don't give a fuck! I don't give a shit! Fuck! Shit!" usw. Es ist eben einfach egal.
Lohnenswert ist die Anschaffung der limitierten Version, die eine zusätzliche E.P. mit Coverversionen von "Get Me Off" (Basement Jaxx), "Sex (I'm A) (Berlin) und eine grandiose Version von "Gay Bar" (Electric Six) enthält.
Zum Anhören gibt es im Real Audio Format und in voller Länge "I Don't Give A..." und "Shake Yer Dix". Leute, die zusätzlich visuelle Reize schätzen, können sich das "Rock'n'Roll"-Video ansehen, welches neben kleinen Filmchen zu "I'm The Kinda" und "Tombstone, Baby" auch auf der CD zu finden ist. (Volker)   2. Oktober 2003
220V
4 User Kommentare

 Interessante CD-Rezensionen
Peaches - The Teaches of Peaches (20.11.2000)

 
 
  Gimmicks
space
space