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Revis
: Places for Breathing (Epic / Sony)
Aufmerksamen Lesern (unserer Kritiken), ebenso aufmerksamen Hörern (von Compilations und Soundtracks) und begeisterten Kinogängern werden REVIS schon mal über den Weg gelaufen sein, denn der Opener "Caught in the Rain" findet sich auch auf dem "Dardevil" Soundtrack.
In ihrer Heimatstadt Carbondale/Illinois hatte sich das Quintett längst den Ruf der besten Live-Band erspielt, bevor die Jungs den Entschluss fassten, nach L.A. überzusiedeln, um dort zusammen in einer winzigen Ein-Zimmer-Wohnung (!) zu wohnen. Und statt in rappelvollen Clubs zu spielen, jammte man oft nur für den Barkeeper. Doch die Mühe lohnte sich, 2001 unterschrieb man beim Sony-Label Epic und ein Jahr später begannen die Aufnahmen zum ersten Album zusammen mit Produzent Don Gilmore ("Good Charlotte", "Lit", "Trust Company", "Linkin Park"). Andy Wallace ("Nirvana", "System Of A Down") und Alan Moulder ("Smashing Pumpkins", "Nine Inch Nails") teilten sich die Aufgabe, das Album anschließend abzumischen. Wenn das keine gute Vorzeichen sind, vor allem für fünf Jungs, die gerade mal zwischen 19 und 22 Jahren alt sind.
Herausgekommen sind elf Songs (plus Bonustrack), die den Grunge wieder aufleben lassen und dem Vergleich zu "Pearl Jam" und "Nickelback" nicht zu scheuen brauchen. Und wenn es so weitergeht, wird sich jeder der fünf bald ein eigenes Apartment leisten können. (Smilo)
11. Oktober 2003 |

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