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Gabardine gibt es seit 1993, aber erst 1996 fand sich dieser Name, der geprüft und für schön befunden wurde. Eine Identität bestand indes schon vorher, auskristallisiert in jahrelangen gemeinsamen Pop-exerzitien. Genährt von der Suche nach dem perfekten Song wird bei Gabardine Musik erzeugt, die heute am ehesten als noise-, bisweilen als lofi-Pop zu beschreiben wäre.
Erinnerung an die frühen Dinosaur Jr. und The Notwist werden wach und machen Gabardine zu einer lohnenden Entdeckung.
Das Zielpublikum liegt dabei auf der Hand: Gabardine produziert Schönklänge für verliebte Paare, für tonlose Fernsehabende, für nervöse Hunde, für verwirrte Orientierungsläufer und feinsinnige Radiohörer selbstverständlich.
(Fredy)
15. November 2003