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New Rock & New Metal all around the world. Diese Begrifflichkeit, die man Korn und den Deftones anhängen wollte, die aber aufgrund vom fortgeschrittenen Alter der Bands nicht so recht zutreffen konnte, darf man nun getrost Combos wie Papa Roach oder eben auch Linkin Park verpassen. Wie Pilze schießen solche Bands gerade aus dem Boden und es ist schwer qualitative Unterschiede festzumachen. Linkin Parks Debut "Hybrid Theorie" ist zum Teil herausragend. Mal abgesehen davon, daß sie sich eben nicht anders stylen oder bewegen, wie obengenannte Acts. Aber das ist auch kein Kriterium. Was bleibt ist die Musik. Saftige Gitarrensounds, Melodien, die eingängig sind und zwei unterschiedliche Gesangstimmen machen Songs wie "One Step Closer" oder "Points Of Authority" zu regelrechten Ohrwürmern. Musikalische Anleihen bei Aphex Twin und den Nine Inch Nails, diese kleinen unaufdringlichen Elektroniksamples sind es, die dem ganzen eine besondere Note verpassen. Ausgefeiltes Songwriting, wie zum Beispiel bei "In the End" begeistert. Und überhaupt ist dieses Album stimmig. Anfangs wirkt es sogar etwas zu schlüssig, beinahe langweilig. Doch sollte man sich diese Scheibe ruhig ein paarmal öfter reinziehen. Dann nämlich findet man die Perlen. Amtlich das und eine Investition wert.
(Sandra)
2. Februar 2001 |

8 User Kommentare
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