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Wie im Film, so auch im wahren (musikalischen) Leben handelt der Film von Familie im Allgemeinen und Familienzusammenführung im Speziellen. So übergibt der musikalische Vater der vier vorherigen computeranimierten Werke aus dem Hause Disney/Pixar, Randy Newman (siehe auch Kritik zu "The Randy Newman Songbook Vol. 1), das Zepter an seinen Vetter Thomas Newman, der schon 1999 mit seinen ebenso ungewöhnlichen wie einprägsamen Klängen für "American Beauty" auf sich aufmerksam gemacht und den Grammy dafür erhalten hat (außerdem auch noch für "Six Feet Under"). Weitere fünf Oscar-Nominierungen bekam er für "American Beauty", für "Road to Perdition", "The Shawshank Redemption" ("Die Verurteilten"), "Little Women" und "Unstrung Heroes" ("Entfesselte Helden"). Thomas Vater, das sei hier noch ergänzend erwähnt, hat ebenfalls für den Film komponiert und z. B. die 20th Century Fox-Fanfare geschrieben.
Auch auf dem Soundtrack zu "Findet Nemo" finden sich wieder einmal ungewöhnliche wie einprägsame Klänge. Newmans Umgang mit Rhythmus und sein Einsatz des Schlagzeugs sind bei diesem Untersee-Abenteuer kraftvoll und voller Fantasie. Dazu gesellen sich Passagen, die von Jazz, Exotik, aber auch von Kitsch geprägt sind. Abgerundet wird das Ganze mit einer von Robbie Williams gesungenen jazzigen Version von Bobby Darins Klassiker "Beyond The Sea".
Wer ein Fan der Musik der Familie Newman ist, wird dieses Album sicher bald sein eigen nennen.
Robbie Williams (Beyond The Sea) (Smilo)
17. November 2003 |

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