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Das Debütalbum "Remedy" wurde von den Kritikern abgefeiert und war im UK und den Vereinigten Staaten ein Riesenerfolg. Der Nachfolger "Rooty" brachte das Duo einen weiteren Schritt nach vorne und fand sich auch in den deutschen Albumcharts wieder. Nun also der dritte Streich des Duos aus Brixton und ohne Zweifel sind die Basement Jaxx nach wie vor Impulsgeber im Bereich Dance. Die Vielfalt der Einflüsse, von House und Soul über Funk bis Punk sind nach wie vor charakteristisch für die Musik der Jaxx. Insgesamt lässt sich aber auf "Kish Kash" eine Entwicklung weg vom Dancetrack und hin zum Song erkennen. Mitunter geht es ziemlich ruppig und schräg zu aber jedes Stück landet zielsicher auf dem Dancefloor. Für ihr neues Werk konnten die Herren Buxton und Ratcliffe gleich eine ganze Reihe illustrer Vokalisten gewinnen: Der erst 18-jährige Mercury Award Gewinner Dizze Rascal rappt auf der ersten Single "Lucky Star", JC Chasez (Ex-N*Sync) fistelt sich gekonnt durch "Plug It In" und Meshell Ndegéocello leiht gleich zwei Nummern ("Right Here's The Spot" & "Feels Like Home") ihre Stimme. Absolute Highlights sind der fesselnde, soulige Opener "Good Luck", dem die Belrays Sängerin Lisa Kekaula ihre Stimme leiht und der Titeltrack "Cish Cash", auf dem Punk-Ikone Siouxsie Sioux zu Wort kommt. Aber auch Stücke ohne namhafte Vokalisten zünden, z.B. die trippigen "If I Ever Recover" oder "Tonight" sowie das punkige "Living Room". Insgesamt eine fette Produktion, die laut und deutlich nach Party schreit. Mehr Infos gibt es in unserem Basement Jaxx-Special. (Volker)
6. November 2003