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Rancid
: Indestructible (Wb/ Warner Music)
Viele Punk-,Ska-, und was weiß ich für Fans befürchteten, dass die Mitglieder von Rancid nie wieder für ihr sechstes Studioalbum "Indestructible" zusammenfinden würden, nachdem sie das Sololeben mit Leuten wie Transplants und Lars Frederiksen And The Bastards genossen hatten. Die meisten werden sich darüber freuen, dass es schließlich doch eine Plattform für ein neues gemeinsames Rancidalbum gab. Für die Mehrzahl der Fans bedeutet "Indestructible" die Rückkehr zu alter Form.
Bei ihrem Album "Rancid" aus dem Jahre 2000 erlebten wir, wie die Band versuchte, das hohe Niveau aus alte Zeiten zu erreichen, indem sie den Hardcore-Sound der frühen Achtziger imitierte. Das ging leider ein wenig nach hinten los. Nicht das "Rancid" ein schlechtes Album wäre, aber irgendwie konnte es nie richtig durchstarten.
Der neue Silberling "Indestructible" bedeutet die Rückkehr zu dem ausgeklügelten Mix ihres Albums "And Out Come the Wolves", mit dem die Punkgötter Rancid den Durchbruch schafften. So sind "Red Hot Moon" und "Memphis" melancholische, von Clash inspirierte Ragga-Grooves, "Arrested In Shanghai" und "Back Up Against the Wall" melodischer Pop-Rock, "Out Of Control" und "Born Frustrated" hingegen sind heftige Punk-Attacken. Ihre politischen Äußerungen bleiben auf dem Teppich, wie sie bei "Ivory Coast" und der Anti-Gewalt-Hymne "Spirit Of '87" beweisen.
Dieses Album kickt und ist eine absolute Kaufempfehlung.
(Guido)
25. November 2003 |

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