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Hatebreed
: The Rise of Brutality (Roadrunner/ Universal)
Mit "The Rise Of Brutality" setzen Hatebreed ihren weltweiten Siegeszug eindrucksvoll fort und beweisen einmal mehr, dass Hardcore und Metal mehr verbindet als trennt. Mit "The Rise Of Brutality" dürfte der momentan erfolgreichsten Hardcore der endgültige Durchbruch gelungen sein.
In zugegebenermaßen kurzen, aber doch völlig ausreichenden 33 Minuten knüppeln sich die Amerikaner durch zwölf Knochenbrecher, die die ungehobelte Wut des Hardcore mit den brachialen Grooves des Thrash Metal verbinden. Egal welche Songs man ranzieht, ob "Doomsayer" oder "Beholder of Justice", ob "Tear it down" oder "Straight to your Face" - es ist immer dasselbe brutale Bild. Gnadenlos peitschende Gitarren-Riffs und Doublebass-Attacken in bester Slayer "Dave Lombardo" -Manier treffen auf anklagende Texte und bewusst monoton gehaltenen Gesang. Mit einer ähnlichen Kompromisslosigkeit wie auf dem Album "Perseverance" wird straight nach vorne gebolzt, bis dem Hörer die Ohren klingeln und die Mosh-Muskeln schmerzen.
Für Metalcore-Fans (aber nicht nur für sie!) ein absoluter Pflichtkauf. Für mich ist es das beste Hardcorealbum des Jahres 2003. Dieser Silberling ist ein frontaler Schlag in die Fresse und Dein Soundtrack für die nächste Prügelei.
(Guido)
27. November 2003