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RAL PARTHA VOGELBACHER, ein schon etwas merkwürdiger Name für eine Band. Auch etwas nebulös der Hintergrund: Chadwick Bidwell hat mit einigen Bekannten aus der San Fransicso Musikszene dieses Album eingespielt und man höre und staune, es ist bereits der zweite Release der Band, der erste aber, der auch in Europa veröffentlicht wird. Für Eingeweite der San Fransisco Musik-Szene müssen Chadwick Bidwell und seine Freunde alte Bekannte sein, für jemanden, der sich nie mit dieser Stadt (musikalisch) auseinander gesetzt hat, klingt das alles unbekannt, aber das macht es gerade so spannend.
Nach einem furiosen Anfang a la "Pavement" meets "Sebadoh" ("Warhorses Provide Presumptive Perspectives"), schwangt das Album irgendwo zwischen Old-School Indie-Rock und Singer/Songwriter Musik hin und her. Stephen Malkmus und Lou Barlow treffen auf Luka Bloom und Momus, "Deus" meets "Motorpsycho".
Warum dieses Album erst jetzt erscheint (in den USA bereits 2002 veröffentlicht) und warum das Debut der Band in Deutschland bislang gar nicht erschienen ist, wird wohl ein Rätsel bleiben, denn "Kite vs. Obelisk" ist ein Meisterwerk, das in keiner anständigen Plattensammlung fehlen sollte. Endlich mal wieder ein Album, das vom ersten bis zum letzten Stück Spaß macht. Mehr davon. (Smilo)
26. Januar 2004 |

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