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Soundcheck: Incubus - A Crow left of the Murder 
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Incubus : A Crow left of the Murder cover

Incubus : A Crow left of the Murder (Immortal / Epic / Sony)

Drei Jahre sind vergangen, seit "Morning View", dem letzten Album von INCUBUS", drei Jahre seit "Drive" (bereits auf dem 1999 Release "Make yourself" zu finden) zum Hit wurde, drei Jahre voller Hits ("I wish you were here", "Warning" und "Nice to know you"), drei Jahre voller aufregender Dinge für die Band aus dem San Fernando Valley-Ausläufer Calabasas. Im November 2002 zog man sich nach Veröffentlichung der Single "Are you in?" für eine einjährige Pause zurück, um dann 2003 mit Produzentenlegende Brendan O'Brien ("Stone Temple Pilots", "Rage Aginst The Machine", "Pearl Jam", Bruce Springsteen, "The Offspring", "Limp Bizkit", "Korn" u.a.) das neue Album einzuspielen.
"A Crow left of the Murder" ist kein eingängiges Album, kein Album, das sich einem nach dem ersten Hören sofort erschließt, "A Crow left of the Murder" muss man oft, ja öfters hören, um all die kleinen, feinen Details herauszufiltern, die den Sound des fünften INCUBUS Albums ausmachen. Hier ein paar Beeps, Boinks und andere ausgewählte Roboter-Geräusche, dort einen Dub-Breakdown, eine Wah-Wah-Gitarre, die durch einen Leslie-Lautsprecher-Kabinett gespielt wird, ein Jungle-Interlude, bei dem die Snare und das Hi-Hat grooven wie ganz Memphis, vertracktes Jazz-Drumming und schließlich noch Mike Einzigers fantastisch abgedrehte Gitarrenarbeit, die sich mit Tom Morello ("Rage against the Machine", "Audioslave") messen kann. Dazu noch Sänger Brandon Boyds Stimme, die ungeahnte Sphären gesanglicher Fertigkeit erreicht mit ihrer charakteristischen, synkopierten Phrasierung. Und fertig ist ein Meisterwerk, das den Vergleich mit seinen Vorgängern nicht scheuen muss. Wer auf Experimentierfreude steht, auf frische neue Rockklänge mit den für INCUBUS typischen Hooklines und Melodien, deren Intensität man sich nur schwerlich entziehen kann, der liegt mit "A Crow left of the Murder" richtig. Ein Wegweiser für zukünftige Rockmusik. (Smilo)   2. Februar 2004
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