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Soundcheck: EchoBrain - Glean 
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Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

Ihr könnt zu den einzelnen Platten und CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen.

EchoBrain : Glean cover

EchoBrain : Glean (Surfdog/Neo/SMIS)

Die Wurzeln der Geschichte von EchoBrain reichen tief in die Vergangenheit: im Jahr 1992 eröffnet Jason Newstedt sein privates Heimtonstudio, genannt "The Chophouse", welches er in den folgenden Jahren für Jam-Sessions, eigene Aufnahmenund Insprationen außerhalb von Mettalica nutzt.

199 lernt Jason Newstedt auf einer Party den damals 16-jährigen Brian Sagrafena kennen. Man unterhält sich über gemeinsame musikalische Vorlieben und triofft sich immer wieder zu spontanen Jam-Sessions.

Dylan Donkin, ein Freund von Brian stößt 1995 zu diesen Jam-Sessions und man läßt "just for fun" ein Band mitlaufen. Newsted half den beiden auch das eine oder andere Demo zu produzieren.Es ging ihnen um die reine Spielfreunde, um ungewöhnliche Improvisationen, um das Ausprobieren von Ideen.

2000 erscheint ihr Debutalbum "Echobrain". Die internationale Presse war begeistert und überrascht trotz der Beteiligung von Jason Newstedt keinen einzigen Anklang an das Metal-Genre vorzufinden. Statt dessen fand man Vergleiche zu Lou Reed und Jeff Buckley und lobt den weichen, melodischen aber introspektiven Alternative-Sound.

"Glean" - der zweite Streich - entstand unter leicht variierten Vorzeichen. Jason Newsted ist nicht mehr als Musiker, wohl aber als Produzent tätig gewesen.

"Ich habe ihnen den Weg geebnet, jetzt sind sie an der Reihe", äußerte sich Newsted zu seinem Ausstieg. "Ich habe viel Geld in die Band gesteckt, das ich nie wiedersehen werde, aber es fühlte sich verdammt gut an."

Jason wurde von Adam Donkin, dem Bruder von Gitarrist/Sänger Dylan Donkin, ersetzt.

Ist man im Songwriting auch weiterhin auf die ausgefeilten Melodien festgelegt, so ist der klangtechnische Überbau nun mit einem schwereren Vibe aufgeladen. Um den Fallen einer "Überproduktion" aus dem Weg zu gehen, hat man sich bewusst dazu entschieden auch Parts aus dem Demomaterial in den fertigen Mix zu nehmen, um dem Album einen "Lo-Fi"-Carme zu verpassen, ohne dass dies auf Kosten der Klangtiefe und Transparenz geht.

Neil Young ist erklärter Fan von EchoBrain, so dass er es sich nicht nehmen ließ die Band auf alle aktuellen Gigs seiner Tour mit Crazy Horese als Opener mitzunehmen. Tolle Platte im musikalischen Spannungsfeld zwischen Soundgarden, Silverchair und Travis.
(Fredy)   4. April 2004
360V
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