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Eagles of Death Metal
: Peace Love Death Metal (Southern / Soulfood)
Schon jetzt zurecht abgefeiertes Debut-Album der Band um Josh Homme (Kyuss, Queens of the Stone Age), der sich hier Baby Duck nennt (vorher Carlo Von Sexron) und einem gewissen J Devil Hughes, dem eigentlichen Gründer der Band und langjährigen Freund von Josh Homme. Ursprung des Ganzen sind die so genannten "Desert Sessions 4", bei diesem fröhlichem Herummusizieren verschiedenster Musiker entstanden 1998 die EAGLES OF DEATH METAL. Jetzt sechs Jahre später liegt das Debut-Album vor, ein liebevoller Mix aus Rock'n'Roll, Country, und Blues, sozusagen die musikalische Variante des Coen-Brüders Film "O Brother where art thou". Auch wenn einiges dilettantisch umgesetzt klingt, hört man doch jedem Song die Liebe zur Musik und den Spaß am Spielen an, den die beiden Herren bei der Aufnahme gehabt haben werden. Eine dreiviertel Stunde voller herrlicher Schrabbel-Musik, die so gut wie gar nichts mit Death Metal zu tun hat. Die Legende will es, dass in einer Bar, gerade als ein Stück von "Poison" lief, das Statement von Jesse: "Dude, this is fuckin' Eagles Of Death Metal!" herzhafte Lacher erzeugt haben soll und damit ein Bandname geboren war.
Und noch eine Besonderheit prägt "Peace Love Death Metal": Josh Homme spielt hier zum ersten Mal Schlagzeug, während Jesse Hughes den Bee Gees Touch in der Stimme hat. Ursprünglicher Bassist des Albums war Nick Oliveri (hier unter dem Namen Rex Everything), der aber nach seinem Rausschmiss bei den Queens of the Stone Age durch Tim "Tipover" Vanhamel (Deus, Millionaire) ersetzt wurde. Als Gastsängerin fungiert hier noch eine Miss Queen Brodie, wahrscheinlich versteckt sich dahinter Joshs Freundin Brody Dalle, Sängerin der Distillers.
Nennt es dilettantisch, nennt es Geschrabbel, abgedreht oder einfach nur kaputt, egal die EAGLES OF DEATH METAL machen einfach schräge schöne Musik, zu der man auch oder gerade erst recht wunderbar tanzen kann ( hört euch nur mal diese fantastische Cover-Version von "Stuck in the Middle with you" an und genießt). (Smilo)
10. Mai 2004 |

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