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Soundcheck: Badly Drawn Boy - One plus One is One 
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Badly Drawn Boy : One plus One is One cover

Badly Drawn Boy : One plus One is One (XL Recordings / Beggars / Indigo)

BADLY DRAWN BOY Damon Gough ist wieder da, wo er mit "The Hour of Bewilderbeast" mal angefangen hat. Zurückgekehrt zu seinen Wurzeln, zurückgekehrt in seine Heimat Stockport/Manchester/Großbritannien. Zusammen mit seinen alten Kumpel Andy Votel hat er sich dort in Stockport ins Studio zurückgezogen und 14 intime Songs aufgenommen, die neben seinem Erstling "The Hour of Bewilderbeast" wohl zu dem Besten gehören, was je aus seiner Feder geflossen ist.
Teils spärlich instrumentiert, teils mit Orchester- und Chor-Begleitung aufgenommen ist "One plus One is One" nie langweilig, dafür mal heiter, mal melancholisch, eben so wie wir BADLY DRAWN BOY am besten kennen, und es ist der beste Beweis dafür, dass Damon Gough zu den größten lebenden Singer/Songwritern in seiner Heimat gehört.
Groß ist er, wenn er mit allen Versatzstücken seiner Musik spielen kann, wenn er wie in der ersten Single-Auskopplung "Year of the Rat" mit Orchester und Chor antritt, wenn er "One plus One is One" von einem ruhigem, am Anfang nur mit Gitarre begleitetem zu einem voll instrumentierten sich immer weiter steigerndem Stück aufbaut. Groß ist er, wenn er uns in "Summertime in Wintertime" wie "Jethro Tull" daherkommt, wenn er die Fröhlichkeit in "Four Leaf Clover" entdeckt, groß ist er aber auch in den spärlich instrumentierten Stücken wie "Life turned upside down", das zudem noch Pink Floyd Anklänge zeigt.
Mit Freuden kann man die Rückkehr des BADLY DRAWN BOY genießen. "One plus One is One" ist ganz große Singer/Songwriter Kunst. Damit reiht er sich neben den ganz Großen seiner Zunft ein und zählt neben Nick Drake wohl zu den Größten in seiner Heimat. Wollen wir nur hoffen, dass er nie dessen Schicksal erleidet. (Smilo)  29. Juni 2004
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2 User Kommentare

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