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Soundcheck: LAB - Where Heaven Ends 
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Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

Ihr könnt zu den einzelnen Platten und CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen.

LAB : Where Heaven Ends cover

LAB : Where Heaven Ends (Drakkar / BMG Ariola München)

Aller guten Dinge sind drei, und so legen uns die Finnen LAB mit "Where Heaven Ends" in diesem Frühjahr ihr drittes Werk nach "Porn Beautiful" und "Devil is a Girl" vor. Melancholisch und ergreifend, pathetisch und berührend sind die Songs geworden. Sängerin Ana liebt das Spiel mit dem Himmlischen. Ein Engel auf Erden, ständig hin und her gerissen zwischen Gut und Böse. So erzählt auch die erste Single "When Heaven Gets Dirty" vom Konflikt des gefallenen Engels mit dem Himmel.

Exemplarisch für viele Songs des Albums besticht "When Heaven gets Dirty" durch eine großartige Hookline und eine bestechende Pianomelodie. Ob es der Einfluss des legendären Produzenten Hiili Hiilesma (HIM) ist oder einfach nur das finnische Temperament, eine gewisse Traurigkeit und Dramatik ist auf "Where Heaven Ends" allgegenwärtig.

Die Songs sind durchweg perfekte, eigenständige Kompositionen, dass Album ist schon fast beängstigend rund und geschlossen. Fast schon melodramatische Songs wie das an Muse erinnernde "Insane with Love" oder das zum heulen schöne "Torture for Two" , bei dem man die gute Ana einfach nur in den Arm nehmen möchte, wechseln sich gekonnt mit kraftvollen Nummern wie dem "verrücktem" "Goddess" oder der Hymne "Raining Dogs" ab. "Where Heaven Ends" ist ein herbstlicher Strauß aus Alternative, Gothic Rock und dramatischer Balladen. "Where Heaven Ends" ist der Soundtrack für gebrochene Herzen, den romantischen Moment oder einfach nur einen verregneten Sonntag, an dem man mit einer Tasse Kaffe am Küchentisch sitzt und aus dem Fenster schaut. (Fredy)  20. März 2005
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