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Willard Grant Conspiracy
: There But For The Grace Of God (Glitterhouse / Indigo)
Etwa zehn Jahre gibt es die in Boston beheimatete Dark-Country-Band Willard Grant Conspiracy nun - Zeit für einen Rückblick. Auf der nun vorliegenden Retrospektive der Formation, deren Name übrigens von der Willard Grant Street abstammt, in der sie ihr erstes Album aufnahmen, wurden 17 Songs versammelt, darunter auch fünf bisher unveröffentlichte Songs/Versionen. Als Referenzpunkte für die Musik des recht lose gruppierten Bandkollektivs um den Songwriter Paul Austin und den Frontmann Robert Fisher können Nick Cave, The Walkabouts, Mazzy Star, Johnny Cash, Leonard Cohen und The Go-Betweens genannt werden. Die Songs, meist getragen von akustischer Gitarre und sehr fein instrumentiert mit Geige, Mundharmonika, Mandoline und Banjos, leben von Robert Fosters weicher warmer Stimme und handeln von Liebe, Leben und Tod. "There But For The Grace Of God - A Short History Of The Willard Grant Conspiracy" wurde vom langjährigen Mastering Engineer der Band, Jeff Lipton, und dem Gitarristen Sean O`Brien zusammengestellt und enthält Songs der fünf bisher regulär veröffentlichten Alben, darunter auch die erste Studioaufnahme "Morning Is The End Of The Day" und Klassiker wie "Bring It Down", "Bring The Monster Inside", "Evening Mass", "The Work Song" oder "Ballad of John Parker". Im Booklet finden sich übrigens Gedanken von Robert Fisher und Paul Austin zu den einzelnen Songs. Alles in allem ist "There But For The Grace Of God" ein gelungener Querschnitt über das Schaffen der amerikanischen Folkrocker Willard Grant Conspiracy. (Hans Korte)
16. Februar 2005 |

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