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Heiligenblut
: One Zero Love (Binary/Strunz)
Die 1995 gegründeten Oberösterreicher Alternative Rocker Heiligenblut liefern mit "One Zero Love" ihr zweites Album ab, das insgesamt eingängiger und transparenter als das Debüt "Uppavolta" (1997) ist. Inspiriert von Bands wie dEUS, Slut, The Notwist, Naked Lunch oder Air, wurden in den Uphon Studios Weilheim mit dem Produzenten Mario Thaler (The Notwist, Console, Slut) 11 Songs aufgenommen, die irgendwo zwischen Placebo, Sonic Youth und Smashing Pumpkins anzusiedeln sind. 2004 für den Amadeus Award nominiert und beim Finale des "Global Battle Of The Bands - European Launch Event" in London mit dabei, wartet die Formation auf ihrem zweiten Album mit Indierocksongs auf, die von Elektronik-Sound-Sprengseln der Keyboards untermalt werden. Auf dem neuen Werk des Quintetts finden sich großartige Stücke wie die Glamrocksongs "Discowboy" und "Holosqeeze" sowie die ruhigen minimalistisch instrumentierten Songs "One Zero Love" und "Keep Walking" mit einem Hauch von Elektronikklängen. Das Album schließt mit einem Liebessong in deutscher Sprache, "Luna". Das ist dann im Ganzen ein ausgereiftes, gut produziertes und abwechslungsreiches zweites Album der Oberösterreicher geworden, das es verdient hätte, auch jenseits von Österreich bekannt zu werden. (Hans Korte)
21. Februar 2005 |

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