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Soundcheck: Nightrage - Descent Into Chaos 
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Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

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Nightrage : Descent Into Chaos cover

Nightrage : Descent Into Chaos (Century Media / SPV)

Nach dem allseits gelobten Erstlingswerk "Sweet Vengeance", veröffentlichen Nightrage dieser Tage also nun ihren zweiten Streich, der auf den Namen "Descent Into Chaos" hört. Das sie auch Anno 2005 keine Gefangenen machen wird schnell deutlich. Schon der Opener haut einem die Power Nightrages dermaßen um die Ohren, dass einem das sofort einsetzende breite Grinsen erst wieder nach knapp 43 Minuten aus dem Antlitz entfleucht. Mit "Being Nothing" ist der Einstieg in das neue Album ordentlich blastig ausgefallen. Doch keine Angst, schnell wird deutlich, dass sich Nightrage auf ihre Qualitäten berufen, die auch schon "Sweet Vengeance" zu einem echten Hammer-Album gemacht haben. Feinster Melodic Death Metal bester schwedischer Spielart, der besonders von der hervorragenden Gitarrenarbeit der beiden Griechen Marios Iliopoulos und Gus G., die sich auch für das Songwriting verantwortlich zeigen, geprägt wird. Zusammen mit Schwedentod-Legende Tompa Lindberg (Ex-At The Gates, The Great Deceiver) am Mikro bilden sie den harten Kern von Nightrage. Zusammen mit den beiden neuen Bandmitgliedern Fotis Benardo (Drums, Ex-Septic Flesh) und Henric Carlsson (Bass, Cipher System) ist mit "Descent Into Chaos" ein beeindruckendes Zweitwerk entstanden, welches seinen Vorgänger qualitativ noch zu übertreffen weiß. Dabei fällt die neue Scheibe noch einen ganzen Tick härter aus als "Sweet Vengeance". Auf cleane Vocals wurde diesmal gänzlich verzichtet, so dass sich Tompa nach aller Herzenslust die Stimmbänder aus dem Leib brüllen kann. Auf "Descent Into Chaos" folgt ein Hit dem nächsten, sei es "Frozen", bei dem Dark Tranquillitys Mikael Stanne ein Gastspiel gibt, oder das Instrumental "Solus".
Versehen mit einem mächtigen Sound, der wieder einmal aus den legendären Hallen des Studio Fredmans kommt, haben Nightrage das aktuelle Standardwerk in Sachen melodischen Death Metals abgeliefert. Selbst die hochklassigen aktuellen Veröffentlichungen von Genrekollegen wie Dark Tranquillity oder The Haunted haben es da schwer mitzuhalten.
Das kann natürlich nur die Höchstwertung geben!
(Jens)   2. März 2005
360V
2 User Kommentare

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