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The Accidents
: Poison Chalice (Burning Heart / SPV)
Adrett kommen sie daher mit ihren weißen Oberhemden und den gegelten Tollen , die vier Burschen aus Schweden, die von der ersten Sekunde ihres zweiten Albums an unmissverständlich zu verstehen geben, wohin der Hase läuft. Auf "Poison Chalice" von den Accidents geht es nur um eines: Rock'n'Roll!
Dabei präsentieren sie ihren klassischen Fifties-Rock auf die nur denkbar räudigste Weise, so dass wohl selbst Genre-Godfather Lemmy mit der Zunge schnalzen würde. Besonders Frontmann D. Vacuum verleiht den Songs durch sein starkes Organ die nötige Würze, so dass es nicht vieler Biere benötigt um hier kräftig mit zu grölen. Die uneingeschränkte Partytauglichkeit kann hiermit also definitiv bescheinigt werden!
Und auch die Punkeinflüsse sind unverkennbar. So könnte man meinen, dass bei "Angel Of Death" Schinkengott Danzig mit seinen Misfits im Proberaum der Accidents vorbeigeschaut hat, während im direkt folgenden "Louise" die Ramones ihre Finger mit im Spiel zu haben scheinen.
Nach nicht ganz einer halben Stunde verklingen dann auch schon die letzten Klänge von "Poison Chalice" und es bleibt einem eigentlich nicht anderes übrig, als sich den Silberling noch einmal zu Gemüte zu führen.
Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Was will man mehr?!
(Jens)
13. Oktober 2005 |

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