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Soundcheck: The Alpine - Trigger 
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Hier im Elektrolurch-Soundcheck findet ihr zur Zeit 3968 Besprechungen. Wenn wir eure Veröffentlichungen besprechen sollen, schickt euren Stuff an die Redaktion.

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The Alpine : Trigger cover

The Alpine : Trigger (SONY BMG)

In Zeiten, in denen Musik leider oft nicht mehr ist, als bloßer Hintergrund in schlechten Vorabendserien und überfüllten Einkaufszentren ist es gut, Bands wie The Alpine zu haben. Die Mitglieder dieser jungen, dänischen Band teilen dabei nicht nur Proberaum, Bandbus und Dreifachstecker, sondern vor allem die Vorliebe für die Essenz aus mehreren Jahrzehnten Popkultur. Mit einer Mischung aus Begeisterung, Gefühl und dem Verständnis für herrlich mitreißende Arrangements gelingt The Alpine so auch bei ihrer zweiten Single "Trigger" der alles einnehmende Rundumschlag. Zusammen mit der ersten Auskopplung "Mondays Looks The Same" ist "Trigger" daher weit mehr, als ein Aperitif zum kommenden Debüt "On Feel Trips". Es ist eine Hommage an das Leben abseits von Fahrplänen, Modediktat und Stechuhren. Die Möglichkeit für einen Moment zu vergessen und sich ganz bewusst einer Überdosis Endorphine hinzugeben!

Um einen Song zu kreieren, der die Macht hat, einen durch die Nacht zu tragen, genügt es eben nicht sein Handwerk nur zu beherrschen. Es geht schließlich nicht nur darum Noten zu vertonen, es geht darum sie zu fühlen! "Trigger" steht daher ebenso für ausschweifende Clubnächte wie für spontane Tanzeinlagen beim lästigen Frühjahrsputz.

Inhaltlich beschäftigt sich das Stück dabei mit dem Problem der Masse und Konformität. Im übertragenen Sinne erzählt es von Alternativen zum täglichen Einheitstrott. ("Beware of future consequence / Be sure that everything makes sense")

Der Song animiert den Zuhörer förmlich aufzuspringen und sich von diesen Zwängen zu befreien.Nicht nur deswegen hat "Trigger" ohne weiteres das Zeug zur Hymne.

Mit dieser Single zeigen The Alpine, dass sie verstanden haben. Sie beweisen erneut, dass sie fähig sind ihre musikalische Sozialisation eigenständig zu verarbeiten und weiterzuentwickeln. Einflüsse aus 60´s Motown, 70´s Rock Musical und 80´s New Wave werden so zu einem stromgeladenen Ganzen. Stichwort: Hommage statt Plagiat! Und tatsächlich fühlt man sich bei "Trigger" mehr an gute Zeiten als an einen bestimmten Song erinnert.

Ohne gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, entwickelt sich die Magie von "Trigger" nur langsam, schleicht sich raffiniert durch die Hintertür. Einmal beim Refrain angekommen, gibt es jedoch kein Halten mehr. Spätestens jetzt stellen sich Bedürfnisse wie "lauter machen" und "Repeat" beim Hören ein.

Frisch und unverbraucht nimmt es "Trigger" ohne weiteres mit den derzeitigen Koryphäen der Tanzfläche auf. Er wird den Jukebox Helden der letzten Jahre zeigen, dass es Zeit ist für frischen Wind unter der Diskokugel. Alles in allem ist "Trigger" schon jetzt der perfekte Soundtrack für den anstehenden Frühling..........Schmetterlinge im Bauch inklusive!!!!!
Here they are! The Kings of Suburban Glam!
(Fredy)   3. Mai 2006
220V
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