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Ian O`Brien-Docker
: Sometimes I Wish I Had A Terrible Childhood So That At Least I`d Have An Excuse (Virgin/EMI)
Ian O`Brien-Docker, der bisher vor allem als Gitarrist und Songwriter für Patrick Nuo und Kid Alex wahrgenommen wurde, liefert nun mit "Sometimes I Wish I Had A Terrible Childhood So That At Least I`d Have An Excuse" ein hervorragendes Debütalbum ab.
Der Multiinstrumentalist (Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug) zeichnete dabei selbst für die Produktion und den Mix der Songs verantwortlich.
Mal tritt er in die Fußstapfen von Bands wie Coldplay oder Keane, wenn er dem sentimentalen Britpop fröhnt ("The Beginning"), mal serviert er groovige Rocker wie "Darkeyedgirl", mal überrascht er mit clubbigem Elektropop ("You Never Know").
Auch der von Melancholie durchzogene Track "7.30" und das gefühlvolle Instrumental-Schlussstück wissen zu glänzen.
Kurzum, dem Hamburger irisch-kanadischen Ursprungs ist mit "Sometimes I Wish I Had A Terrible Childhood So That At Least I`d Have An Excuse" ein überaus facettenreicher und kurzweiliger Erstling gelungen, der sich nicht vor internationalen Releases verstecken muss. Wer Indiepop mit hymnischen Refrains mag, wird hier bestens bedient.
Meine Anspieltipps:
Totally Alright
The Beginning
Mornings Are The Worst
7.30
Today
Tracklist:
1. Totally Alright
2. The Beginning
3. Vanity Fair
4. Mornings Are The Worst
5. Darkeyedgirl
6. 7.30
7. Love Shines On
8. You Never Know
9. Blueskyblack
10. Septembernights
11. Today
www.ianobriendocker.de (Hans Korte)
27. Februar 2007 |

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