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Soundcheck: Pain - Psalms Of Extinction 
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Pain : Psalms Of Extinction cover

Pain : Psalms Of Extinction (Roadrunner / Warner)

Peter Tägtgren, seines Zeichens einer der beliebtesten und bekanntesten Produzenten des Schwermetallsektors (u.a. Celtic Frost, Children Of Bodom, Dimmu Borgir) und Mastermind der Death Metal Kapelle Hypocrisy, präsentiert mit „Psalms Of Extinction“ sein mittlerweile fünftes Solowerk.

Unter dem Namen Pain verwirklicht Tägtgren die Sounds, die er mit seiner Hauptband nicht realisieren konnte. Und hier sind es besonders elektronische Spielereien, die den immer noch metallischen Grundsound musikalisch erweitern. Nach wie vor prägen harte Gitarrenriffs die Szenerie, wobei in der Rhythmik oftmals mit Drumloops experimentiert wird. Das es Herrn Tägtgren diesbezüglich nicht an Fantasie mangelt, beweist unter anderem die Idee, das Geräusch, welches beim ausstöpseln der Gitarre entsteht, zu einem Loop zu verarbeiten.
Verknüpft mit teilweise sehr eingängigen Melodielinien, entseht so eine interessante und moderne Mixtur, die bestens funktioniert.
Zusätzlich hat sich Tägtgren diesmal auch noch prominente Verstärkung in sein Studio geholt. So bearbeitet Mikkey Dee (Motörhead) die Felle beim teilweise an die Sisters Of Mercy erinnernden „Zombie Slam“, Alexi Laiho (Chlidren Of Bodom) steuert seine Gitarrenkünste auf „Just Think Again“ bei und Peter Iwers (In Flames) veredelt gleich zwei Tracks der Scheibe.
Besonders erwähnenswert scheint auch noch die vorzügliche Coverversion von Björks „Play Dead“, welche äußerst episch und düster daherkommt.

Wer auf harte und tanzbare Mucke steht, Marilyn Manson oder Rammstein nicht abgeneigt ist, der sollte „Psalms Of Extinction“ auf jeden Fall einmal antesten. Es wird sich lohnen!
(Jens)  10. Mai 2007
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