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Soundcheck: 3 Inches Of Blood - Fire Up The Blades 
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3 Inches Of Blood : Fire Up The Blades cover

3 Inches Of Blood : Fire Up The Blades (Roadrunner / Universal)

Eine Bestmarke haben 3 Inches Of Blood bereits mit dem Cover der neuen Scheibe "Fire Up The Blades" erreicht, haben doch wohl noch nie so viele Hieb- und Stichwaffen den Weg auf ein Frontsleeve selbst einer Metalband gefunden. Mit dem Arsenal dürfte eine ganze Wikingermeute lange Spass haben!
Inhaltlich knüpfen sie dann auch nahtlos da an, wo sie uns schon visuell drauf eingestimmt haben: Horden reiten durch die Nacht und es wird an jeder Ecke geplündert und gebrandschatzt, dass sich die Balken biegen und Manowar nur verängstigte Zaungäste darstellen.
Musikalisch bieten 3 Inches Of Blood eine beschwingte Mischung aus Melodien der Marke Maiden/Priest und brutaleren Parts in Richtung skandinavischem Viking/Black Metal. Selbst eine gewisse thrashige Note lässt sich nicht überhören. Da das Ganze auch technisch absolut souverän vorgetragen wird, lässt sich hier noch kein Haar in der Suppe ausmachen. Geschmacksfrage ist aber sicherlich der Gesang, an dem sich die Geister scheiden dürften. Während Vokalist Jamie Hooper noch für erdiges Geschrei sorgt, strapaziert Sänger Nummer 2, Cam Pipes, nach einer Weile doch erheblich die Nerven, ...zumindest meine! Er klingt wie eine Mischung aus Rob Halford und Udo Dirkschneider auf Speed und kreischt sich dabei in Frequenzbereiche vor, die wohl auch zu militärischen Zwecken genutzt werden könnten. Während ich beide genannten Sänger durchaus schätze und verehre, verursacht Pipes Organ bei mir allerdings nur Kopfschmerzen. Sorry!
Musikalisch also alles im grünen Bereich, und die Geschichte mit dem Gesang sollte jeder für sich selber entscheiden!
(Jens)  21. Juni 2007
110V
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