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Darkest Hour
: Deliver Us (Victory / Soulfood)
Nach dem vorzüglichen 2005er Output "Undoig Ruin" beehren uns Darkest Hour nun mit ihrem neuen Album "Deliver Us", einem unbändigen Bastard aus gnadenloser Härte und allerfeinsten Melodielinien.
Während das Vorgängeralbum mitten in den damaligen Boom des Metalcore Genres gefallen ist, gilt es heute unter Beweis zu stellen, dass man sich auch abseits des Hypes behaupten kann. Und die Qualitäten, mit denen sich der Fünfer aus Washington D.C. schon damals von dem Gros der Masse abzusetzen verstand, sorgen auch auf "Deliver Us" für allgemeine Begeisterung.
Heftiger Sound mit ordentlichem Gekreische wird hier so gekonnt mit feinsten Melodien kombiniert, dass es eine wahre Freude ist. Was das Gitarren-Duo Schleibaum/Norris hier abliefert ist schon aller erster Sahne! Hier werden einem herrliche Leads und lupenreines Gefrickel präsentiert, dass man meinen könnte, die Musiker würden nach gespielten Noten bezahlt. Dabei verkommt diese ganze Virtuosität aber nicht zum reinen Selbstzweck, sondern veredelt nur die eh schon vorzüglichen Kompositionen. Die Songs finden immer die richtige Balance zwischen thrashiger Härte und einer Eingängigkeit, die den elf Songs echtes Hitpotenzial verleiht.
Darüber hinaus sorgte hinter dem Mischpult kein geringerer als Devin Townsend für den richtigen Sound der Scheibe.
Mit "Deliver Us" ist Darkest Hour ein weiteres starkes Album gelungen, welches Freunde der Band ohne wenn und aber begeistern dürfte!
(Jens)
11. Juli 2007 |

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