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Herbie Hancock
: River: The Joni Letters (Verve / Universal)
Große Helden hat die Jazzwelt immer gehabt. Gegenwärtig gibt es auf dem Globus keinen größeren, charismatischeren Jazzpianisten als Herbie Hancock. Er ist eine lebende Legende mit faszinierender Jazzhistorie, aber vor allem auch ein zeitgenössisch denkender Künstler, der seit eh und je Barrieren einreißt und damit bei Puristen immer mal wieder Kontroversen auslöst. Wie sein ehemaliger Bandleader Miles Davis ist Hancock ein ebenso umstrittener wie gleichermaßen heiß geliebter Musiker, der auch heutzutage immer noch grandios mit so unterschiedlichen Stilen wie Hardbop oder Funk umzugehen weiß. Herbie setzt Maßstäbe, gern auch in Kollaboration mit Musikerkollegen aus dem Rock- und Popsegment.
Nun kommt Hancocks „River: The Joni Letters“. Produziert von Mitchells Ex-Ehemann Larry Klein, mit zwei Dutzend der schönsten und besten Joni Mitchell-Songs, gespielt von Herbie und seinen Jazzmannen, unter anderem auch dabei Saxophon-Ikone Wayne Shorter. Das Album beinhaltet Perlen des Singer/Songwriter-Genres, gesungen von Joni Mitchell selbst, aber auch von illustren Gästen und Mitchell-Fans wie Norah Jones, Corinne Bailey Rae, Leonard Cohen und Tina Turner.
www.jazzecho.de (Smilo)
9. Oktober 2007 |

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