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Für viele Musikliebhaber gehört zu diesem Satz ein Ausrufezeichen. Für sie sind Michels' Alben Pretiosen der deutschen Singer/Songwriter-Szene, fernab von aller Liedermacherei und kaum vergleichbar mit allen anderen zeitgenössischen Sängern aus Deutschland. Michels geht seinen eigenen Weg. Er ist anders ist als die Westernhagens, Meys, Naidoos. Und nun gibt es ein neues Album: "zuhause".
Das Album ist am Puls der Zeit, aber frei von modischen Allüren. Der Sound reicht von bittersüß und fragil bis zu druckvoll und psychedelisch. Es finden sich Beatles-Zitate, Anklänge an die Doors, an REM oder Passagen, die einem Tarantino-Film gut zu Gesicht stünden. Michels öffnet sich mit seiner Band aber auch gezielt jungen Einflüssen, so wirkte zum Beispiel Kim Frank an dem Album mit. Michels' Songs sind immer gelebtes Leben. Und so klingen sie auch: knarzend, kratzend, atmend - es lebt einfach.
Wolfgang Michels wurde am 15. Juli 1951 geboren und startete 1968 mit 16 Jahren eine vielseitige Karriere. Er spielte in diversen Formationen und veröffentlichte sowohl unter seinem Namen als auch unter verschiedenen Pseudonymen. Michels produzierte unter anderem in Deutschland und Kalifornien, in deutscher und englischer Sprache, arbeitete mit Größen wie Alexis Korner oder Rio Reiser.
"zuhause" wurde produziert von Franz Plasa und bei Ferryhouse, dem neuen Label des Hamburger Medienmanns Frank Otto. (Smilo)
10. April 2008 |

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