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BACKYARD BABIES
: Making Enemies Is Good (Gun Rec. / BMG)
Ist das wirklich die selbe Band, die in den letzten Wochen auf diversen Festivals zu erleben war? Live haben mich die Schweden wirklich überzeugt und deshalb dachte ich, es wäre nötig das neue Album zu rezensieren. Damit lag ich falsch, aber da ich das Album nun vorliegen habe, kann ich euch ja auch mitteilen, was ich davon halte. Von den Punkeinflüssen, die mir bei den Konzerten so gefallen haben, ist auf "Making Enemies..." leider kaum noch was zu hören. Stattdessen erinnert mich das neue Album eher an Bands wie Poison oder L.A. Guns. Die kennt heute kaum noch jemand, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Das waren nur zwei von vielen Amibands, die Ende der 80er mit einer Art von Musik erfolgreich waren, die man, wenn ich nicht irre, als Sleazerock oder, noch platter, als Stadionrock bezeichnet. Langhaarige Haarsprayverschwender in engen Hosen. Und genau in der Schublade landen auch die BACKYARD BABIES. Ich habe diese Art von Musik nie wirklich vermisst und gebe ehrlich zu, dass ich nach dem guten Eindruck, den ich auf den Konzerten hatte, ein wenig enttäuscht bin. Das rockt zwar alles und es gibt auch den einen oder anderen Ohrwurm (z. B."Heaven 2.9"), insgesamt ist die Platte jedoch wenig spektakulär. Dieses Album wäre vor ca. 12 Jahren bestimmt ein echter Kracher gewesen, aber das war noch im letzten Jahrtausend. (Volker)
23. Juli 2001 |

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