Hier im Elektrolurch-Soundcheck
findet ihr zur Zeit 3355 Besprechungen. Wenn wir
eure Veröffentlichungen besprechen sollen,
schickt euren Stuff an die Redaktion.
Ihr könnt zu den einzelnen Platten und
CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote
die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen.
Wenn man den Namen Christopher Cross erwähnt, kann man sicher sein, auf irgendjemanden zu treffen, der sich sofort daran erinnert, wen er küsste, als "Sailing" lief, oder der sofort an das Konzert denkt, auf dem er "Ride Like The Wind" hörte und beschloss, selbst Gitarrist zu werden. Auch "Arthur's Theme" (das für den gleichnamigen Film geschrieben wurde) und "Think Of Laura" (definitiv nicht für General Hospital komponiert) zaubern ganzen Legionen von Fans ein Glänzen in die Augen. Und noch weitere Titel, etwa "All Right", "Swept Away" oder "No Time For Talk", genießen bei den Fans starken Erinnerungswert. Denn Christopher Cross hat weitaus mehr einschlägige Hits als die auf seinem nach ihm selbst benanntes Debüt im Jahre 1980, das immerhin als erstes Album in der Geschichte der Grammys in den vier Hauptkategorien ausgezeichnet wurde (ein Erfolg, der erst wieder von Norah Jones erreicht wurde). Insgesamt acht Alben hat Christopher Cross bisher veröffentlicht - dabei nicht mitgezählt diverse Hit-Sammlungen. Und alle von ihnen liefern Beweise für das, was man gemeinhin "künstlerische Entwicklung" nennt.
Die Idee zu "The Café Carlyle Sessions" entstammte einem ungewöhnlichen Booking im Cabaret-Saal des Hotel Carlyle in New York City, in dem auch der legendäre Bobby Short lebte. Christopher Cross und Cabaret – was haben diese Worte gemein? Was macht ein Künstler, der sonst die Stadiontour der Eagles nur mit einer Gitarre um den Hals eröffnet, in einem solchen Fall? Wir überlassen es unserem Wissen von Cross' künstlerischem Können, uns dies auszumalen.
In der Folge des Cabaret-Gigs trat jedenfalls Freund und Produzent Chris Walden an Christopher Cross heran, um mit seinen Songs ein Jazz-Album zu gestalten. So entstand Christopher Cross' neuntes Album, das bekannten und vertrauten Songs wie "Ride Like The Wind", "Sailing" und "Arthur's Theme" im Jazz-Arrangement ganz neues Leben einhaucht und weniger bekannte Songs wie "Words Of Wisdom" und das autobiographische "Deputy Dan" noch einmal neu erfindet.