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Soundcheck: Jeff Cascaro - Mother And Brother 
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Jeff Cascaro : Mother And Brother cover

Jeff Cascaro : Mother And Brother (Herzog Records / Edel)

Mit "Mother and Brother" legt Jeff Cascaro sein zweites Album vor – ein weiteres Schmuckstück des Soul-Crooners mit der rauhen 'Männerstimme, wie sie Frauen gefällt' (Badische Zeitung), das in vielen Facetten funkelt. Jazz und Blues, Funk, Soul und Pop gehören für Jeff Cascaro eng zusammen: "Ich glaube, dass das wirklich eine Familie ist. Alle wichtigen Stränge der Musik beeinflussen sich doch sehr stark: Ohne Gospel kein Blues, ohne Blues kein Jazz, ohne Jazz und Blues kein Soul und so weiter." Mit einer solchen Familie im Rücken gelingt Cascaro auf "Mother and Brother" ein unverschämt unterhaltsamer Soul-Sound mit Pop-Attitüde, der dennoch seine tiefen Wurzeln in authentischen Mutterboden schlägt.
Da sind zunächst einmal Blues und Jazz: seit B.B. King wurde 'Help The Poor' nicht mehr so eindringlich gefleht. Und zum krönenden Finale verbeugt sich Jeff Cascaro sehr persönlich und tief vor 'Ella' Fitzgerald. Doch die Familie wäre nicht komplett ohne den Funk, den Jeff Cascaro in jeder Faser seiner Stimme trägt. Ob er vom Leben auf Tournee erzählt ('The Lady is not amused') oder seine Liebste zum Tanzen auffordert ('Try'). Und auch wenn er Welthits der 70er Jahre singt, wie John Paul Youngs 'Love is in the Air' und 'Follow You, Follow Me' von Genesis, lässt Cascaro keinen Zweifel: "Immer kommt es auf Spontaneität an, auf Musikalität, eine gewisse Aussage und Emotionalität an. Keine Verwandtschaft ist da irgendwie zweit- oder drittgradig."
Jeff Cascaro ist Jahrgang 1968 und singt, seit er denken kann. Seine Profi-Karriere begann bereits mit 18 Jahren als Gewinner von "Jugend jazzt". Erfahrungen sammelte er unter anderem als Backgroundsänger und Gastmusiker mit den Bigbands von NDR, Rias, HR, mit Ute Lemper, den Fantastischen Vier, Sasha, Joe Sample von den Crusaders, Götz Alsmann, Klaus Doldinger's Passport, den Guano Apes und Paul Kuhn - um nur eine Auswahl zu nennen. Und einen Einblick in das genreübergreifende Musik-Verständnis des Mannes aus dem Ruhrpott zu geben, der so unüberhörbar das Herz auf dem rechten Soul-Fleck hat. Seit 2000 ist der vielseitige Praktiker noch dazu Professor für Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar und die Ergebnisse seiner Arbeit als Vocal-Coach für die Kandidaten von "Deutschland sucht den Superstar" strahlt bis in die Hitparaden. Sein Debüt unter eigenem Namen bereitete Jeff Cascaro sorgfältig vor - und zeigte schließlich 2006, was es heißt, die "Soul Of A Singer" (so der Titelsong) zu haben.
Stefan Raab, der Jeff Cascaro mit seinem Album zu TV-Total einlud, empfahl seinem Publikum: "Den Namen sollten Sie sich merken!"

Jeff Cascaro in Concert
20.09.2008 Zürich, BOS Big Band
25.10.2008 Baden-Baden, Doppelkonzert Jeff Cascaro / Frank Lauber
15.11.2008 Siegen, Jazzclub Oase
24.01.2008 Dortmund, Jazzfestival
27.02.2009 Berlin, Festakt DJH

(Smilo)  29. Oktober 2008
110V
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