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Hape Kerkeling
: Amore und so`n Quatsch (Hörbuch, 2CDs) (Tacheles!/Indigo/Eichborn)
Hape Kerkeling liest AMORE UND SO`N QUATSCH
von Angelo Colagrossi, Hans Peter Kerkeling & Elke Müller
Wer sucht sie nicht, die große Liebe? Dem einen fällt sie vor die Füße, andere müssen lange, beschwerliche Wege gehen, um sie zu finden. So ergeht es Marion Pfütze, 32, Krankenschwester, geboren und wohnhaft im idyllischen Aufseß in der Fränkischen Schweiz. Eigentlich scheint alles, wie es sein soll, aber "ammol ans Meer fahr`n oder fei nach Berlin" würde Marion schon gerne. Als ihr Vater plötzlich stirbt, verkauft sie kurz entschlossen dessen Elektroladen, verlässt ihren Dauerverlobten Heinz-Dieter und zieht mit Eiche rustikal und Papas Stehlampe in die Hauptstadt. Doch was ihr dann in Berlin widerfährt, ist genau das, wovor ihr Vater sie immer gewarnt hatte: Sado und Camorra! Schwule Astrologen, haschende Goldfischbesitzer, rasende Verbrecher in Radarfallen und glutäugige Italiener, die nicht mehr bei Mama wohnen wollen. Sie hat einen steinigen Weg vor sich, auf dem sie bis nach Kalabrien von der kurzsichtigen Rechtsanwältin Carla und ihrem unfreiwilligen Mitbewohner Max begleitet wird. Am Ende wird ihr die Liebe dort begegnen, wo sie es nicht erwartet. Aber "des is jetzt aweng kompliziert zum erklären, gell ..."
Der neue Spielfilm für die Ohren, mit Hape Kerkeling in allen Rollen.
Ungekürzte Lesung, 2 CDs, 1 Std. 57 Min.
Hape Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, arbeitet seit 1984 als TV-Entertainer und Schauspieler. Unzählige Preise für Shows, Serien, TV- und Kinofilme. CORINE 2007 / FOCUS Hörbuchpreis für "Ein Mann, ein Fjord!". Sein erstes Buch "Ich bin dann mal weg" (Piper Verlag) hat sich bereits über 3 Millionen mal verkauft und erscheint im Juni 2009 auch in Amerika.
Angelo Colagrossi, geboren 1960 in Rom, lebt seit 1989 als freier Autor und Regisseur in Deutschland. 1992 drehte er als Autor und Co-Regisseur seinen ersten Kinofilm "Kein Pardon"; 1998 schrieb er das Drehbuch und führte Regie für den ARD Fernsehfilm "Die Oma ist tot". Colagrossi realisierte diverse TV-Comedyserien und Shows sowie Kinofilme wie "Alles wegen Paul" (2001) oder "Samba in Mettmann" (2004). Er ist auch Autor von "Ein Mann, ein Fjord!". Das Erfolgswerk, das bisher nur als Hörbuch erhältlich war, wurde unter seiner Regie für das ZDF verfilmt und erscheint im Frühjahr 2009 bei Piper als Buch. www.colagrossi.de
Elke Müller, 1959 in Hamburg geboren, arbeitete nach dem Volontariat als Lokalredakteurin bei den "Ruhr-Nachrichten" in Lünen, studierte anschließend Kunstgeschichte, Publizistik- und Kommunikations-wissenschaften in Bochum und Florenz. Von 1987 bis 1994 arbeitete sie bei dem Dokumentarfilmfestival "Duisburger Filmwoche", zuletzt als Ko-Leiterin. 1990 kam sie als freie Mitarbeiterin der Redaktion "Das kleine Fernsehspiel" ins ZDF und betreute zahlreiche preisgekrönte Produktionen. 1996 wechselte sie in die Redaktion Reihen und Serien (Vorabend) und ist dort seit 2000 Redaktionsleiterin. Sie erhielt 1994 den Adolf-Grimme-Preis für "Asphaltflimmern" und 2003 den Deutschen Fernsehpreis für "Unter Verdacht – Eine Landpartie".
Die wichtigsten Personen in der Reihenfolge ihres Auftritts:
Marion Pfütze, 32, Arzthelferin und gelernte Krankenschwester, geboren und wohnhaft im schönen Aufseß in der Fränkischen Schweiz. Marion ist ein wenig üppig, aber durchaus attraktiv. Sie wäre mit sich und ihrem Umfeld im Reinen, wenn da nicht so ein Gefühl wäre, etwas zu verpassen. Deshalb hat sie ihren Dauerverlobten Heinz-Dieter immer noch nicht geheiratet und versucht stattdessen ihn zu überreden "doch ammol ans Meer zu fahren, nach Berlin oder fei wenigstens nach Nürnberg".
Alte Dame, seit mindestens acht Jahren gerade mal sechzig geworden, hält sich wie Bettina und Marion als Dauergast im Aufseßer Schwimmbad fit.
Dr. Treudelbach, 63, Allgemeinmediziner, hat eine kleine Praxis in der wenig los ist. Hier arbeitet Marion mit ihrer Freundin und Kollegin Bettina.
Heinz-Dieter, 33, Dauerverlobter von Marion. Auch er ist etwas üppig, doch bei ihm liegt das weniger am fetten Essen, als am Phlegma. Für Marions Berlin-Träume hat er ebenso wenig Verständnis wie Papa Pfütze.
Papa Pfütze, 72, Inhaber des Aufseßer Elektroladens „Elektro Pfütze“. Nach dem Tod von seiner Frau kümmert sich Marion um den Vater. Papa Pfütze liebt fatalerweise trotz seines Herzleidens deftiges Essen.
Wolfgang Scharper, 40, ein waschechter Berliner. Inhaber der Domus-Unternehmensgruppe mit Firmensitzen in Neukölln, Dubai und San Marino – mit anderen Worten: Er ist Immobilien-Makler und hält sich für unwiderstehlich.
Yvonne Scharper, 35, blond, schlank, attraktiv, aber meistens ein bisschen zu stark geschminkt. Yvonne ist ehrgeizig und möchte es mal zu etwas bringen.
Max, Ende 30, selbständiger Astrologe und sehr stilsicher gekleidet. Max ist schwul und findet das gut so. Seine Kunden berät er Zuhause. Max ist berufsbedingt relaxt, da er weiß, dass man weder an guten, noch schlechten Sternenkonstellationen etwas ändern kann.
Schwester Rigoberta ist eine kleine, quirlige Krankenschwester aus Mozambique. Ihr Alter ist schwer zu schätzen: so zwischen 40 und 60. Sie hat ein strahlendes Lächeln, bei dem aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe ihre Zähne besonders weiß wirken. Schwester Rigoberta kümmert sich um alles und jeden und verteilt mit großer Leidenschaft bunte Pillen. Sie ist bei allen sehr beliebt, auch wenn viele anfangs Schwierigkeiten haben, sie zu verstehen, da sie einen sehr starken Akzent hat.
Sören, Mitte 20, gut aussehend. Sein Lieblingstier ist der Goldfisch. Sören hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, im Moment jobbt er im bauchfreien Matrosenanzug als Ticket-Kontrolleur auf einem Spreedampfer. Mit Max hatte er eine Affäre, die Max aber zu anstrengend wurde.
Carla Pallotta, Mitte 30, (ihr genaues Alter verrät sie nicht), dunkelhaarig, temperamentvoll, kurzsichtig, doch die Brille trägt sie nur in Notfällen auf der Nase. Vor rund zehn Jahren kam sie aus einem kleinen süditalienischen Dorf nach Berlin. Nun ist sie Rechtsanwältin. Mit Max verbindet sie eine echte Freundschaft.
Immacolata Pallotta, Mitte 60, verwitwet, eine stolze Erscheinung, streng und fast unnahbar. Sie besitzt einen kleinen Laden mit Heiligen-Figuren im kalabrischen Hafenstädtchen St. Antonio. Sohn Antonio unterstützt sie dabei. Der Tochter Carla hat sie nie wirklich verziehen, dass sie die Familie verlassen und nach Deutschland gegangen ist.
Antonio Pallotta, Mitte 20, ein Bild von einem Mann, für einen Italiener ziemlich groß, schlank und gut gebaut, Liebling der Mutter. Seit zwei Jahren ist er mit der Nachbarstochter Annunziata Marinelli verlobt.
Bettina, 28, schlank, durchaus attraktiv und ein bisschen einfältig, durchbricht als erste die Aufseßer Ortsgrenze und verschwindet.
Annunziata Marinelli, Anfang 20, ständig Kaugummi kauend, interessiert sich eigentlich für gar nichts. Sie ist so langweilig wie sie aussieht.
Luca, Mitte 30, gut aussehend, aber ein bisschen untersetzt, mit einem freundlichen, offenen Gesicht und einem entwaffnenden Lächeln. Luca liebt das Leben, gutes Essen, schöne Frauen und das Trompetenspiel. (Pressetext)
www.roofmusic.de (Hans Korte)
24. Oktober 2008 |

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