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Rome
: Flowers From Exile (Trisol / Soulfood)
Mit einer gehörigen Portion Anspruch, kommt das neue Werk des Luxemburger Singer-Songwriters Jerome Reuter daher. Sowohl musikalisch, als auch inhaltlich, ist "Flowers From Exile" ein ambitioniertes Konzeptalbum, welches sich mit dem Thema Exil beschäftigt. Eingebettet um die Eriegnisse des Spanischen Bürgerkriegs, handeln die zwölf Songs von verlorener Heimat, vom Suchen und vom Finden. Musikalisch wird die spanische Komponente jedenfalls dezent aufgenommen, so dass die zumeist sehr akustisch gehaltenen Stücke eine leicht folkloristische, dennoch recht melancholische Klangfarbe bekommen. Herausstechendes Soundmerkmal ist aber sicherlich die dunkle und eindringlich Stimme von Jerome Reuter, die über die Geschichten des Exils berichtet. Dabei klingen Rome manchmal nach Nick Cave, Tom Waits oder aber auch iLiKETRAiNS, was ihnen aber nicht ihre Eigenständigkeit absprechen soll.
Zusammen mit seinem musikalischen Partner Patrick Damiani, der für die Arrangements zuständig ist, hat Jerome Reuter (alias Rome) ein eindringliches Album geschaffen, das es wert ist, sich näher damit zu beschäftigen.
(Jens)
24. Juni 2009 |

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