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Bury Me Deep
: Nearly Down (Silverdust / Soulfood)
Leshi Love, Pain Pianowski, Carl Lost und Michelle Darkness, sind die Mannen, die sich hinter Bury Me Deep verbergen. Herrn Love vielleicht mal ausgenommen, kann man sich bei den Pseudonymen schon denken, dass es auf "Nearly Down" weniger um blumige Sommerwiesen und erquickende Frühlingsgefühle geht. Nein, schnell wird klar, dass die Band ihre Wurzeln deutlich im Goth-Rock eingeschlagen hat, und so ist es natürlich eher an dem, dass hier hauptsächlich die dunklen Bereiche der menschlichen Existenz ausgelotet werden. Gleich der erste Song "Cobalt Blue Light" erinnert schon an alte Helden der Szene wie die Sisters Of Mercy. Insgesamt präsentiert sich "Nearly Down" sehr eingängig und wirkt dabei musikalisch oftmals gar nicht so düster, wie es zunächst den Anschein hat. Hinzu kommt noch ein Schuß Type O Negative oder Him, und der dunkle Cocktail ist bereitet.
Freunde des Genres dürften "Nearly Down" mal anchecken. Großartig neue Akzente setzten Bury Me Deep mit ihrem Werk allerdings nicht.
(Jens)
27. Juni 2009 |

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