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Heirs
: Alchera (Denovali / Cargo)
Das es bei Heirs morbide aber dennoch kunstvoll zugeht, kann man schon dem verstörenden Coverfoto entnehmen.
Die Band, die zunächst als Soloprojekt von Damian Coward (Maps, Love Like..., Electrocution) gegründet, später dann um Brent Stegman (Whitehorse, Love Like..., Electrocution), Ian Jackson (Damn Arms) und Laura Bradfield erweitert wurde, setzt auch in ihrem Sound diese Linie fort. Ihre Instrumentalmusik ist brachial, kann im nächsten Moment aber auch wieder zart und poetisch daherkommen. So beginnt die Scheibe mit "Plague Asphyx", einem monotonen Dampfhammerstück, welches einen gefühlstechnisch in die siedend-heißen Hallen einer frühindustriellen Fabrik versetzt. Direkt im Anschluss kontrastieren Heirs mit "Mockery" und seiner zarten Klanglandschaft die zuvor gehörten Klänge. Generell lebt der Sound von Wiederholungen, so das den Stücken, ob nun sanft oder brachial, eine gewisse meditative Atmosphäre umgibt. So scheint es, dass der Heirs-Sound weniger zum hören, als vielmehr zum spüren bei großer Lautstärke konzipiert ist.
Freunde der Apokalypse, die auch schon passende Soundtracks von Neurosis, Isis oder Mono im Plattenschrank stehen haben, sollten Alchera auf jeden Fall aber einmal antesten!
(Jens)
1. Juli 2009 |

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