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Gibt es wirklich gute deutsche Popmusik? Seit dem das Debut-Album von Paula auf dem Markt ist, muß man diese Frage mit ja beantworten. Drei Jahre mußten ins Land gehen, bis sich zeigte, wie verhängnisvoll das Treffen der beiden musikalischen Multitalente Elke Brauweiler und Berent Intelmann auf einem Pet-Shop-Boys-Konzert für die deutsche Musiklandschaft war. Synthetische Klänge aus den 80er Jahren wurden in eine neue Form gebracht, um zusammen mit einer schönen Stimme und guten Texten, den Begriff Pop in Deutschland neu zu definieren. Tanzbare discobeatlastige Songs wie "Als es passierte" oder "Jimmy" bilden mit sphärisch ruhigen Stücken wie "Beschweren" eine Einheit und bringen Abwechlung ins Debut. Durch die Verbindung von Text und Musik bekommt die Platte einen leicht melancholischen Charakter, der jedoch nicht bedrückend wirkt, sondern im Gegenteil ein positives Lebensgefühl vermittelt. Paula ist also keine Musik für Trauerfrösche! Es ist nur zu hoffen, daß die Zusammenarbeit der beiden Berliner weitergeht und wir uns auf weitere Popsongs freuen können. (Mawe)
21. November 2000