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Ian Brown
: Music of the Spheres (Polydor/Universal Music)
Lange verschoben, erscheint nun endlich das dritte Solo-Album des ehemaligen Stone-Roses-Sängers doch noch in Deutschland. Gerade weil auch das etwas schlaff dahergekommene, letzte Album "Golden Greats" dem geneigten Fan zu wünschen übrig ließ, dürften sich die Wenigen, die hier zu Lande auf "Music Of The Spheres" gewartet haben, fast schon mit Handschlag begrüßen. Das ist falsch! Denn tatsächlich ist das überaus sphärige Opus Browns bisher beste Solo-Leistung: Das blubbernde "The Gravy Train" und der Bombast-Pop-Opener "F.E.A.R" zeigen eindrucksvoll, dass Brown ordentlich am Songwriting gefeilt haben muss. Ein wirklich großartiger Sänger, wie an anderer Stelle zu lesen war, ist der Mancunian aber auch mit "Music Of The Spheres" nicht geworden - was jedoch durchaus charmant ist, denn "Music of the Spheres" ist ein grandioses und sehr gepflegtes Pop-Album. "Sophisticated" ist eigentlich das richtige Wort. Bei mir läuft die Scheibe zur Zeit täglich. (Louie)
3. April 2002 |

1 User Kommentare
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