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Chris Isaak, der Mann, der schmachtend blickt und musiziert und obendrein noch ein begnadeter TV-Entertainer ist, legt nun mit "Always Got Tonight" sein achtes Album vor und wandelt weiter auf den wohlbekannten Schmusepfaden.
Wie erwartet, stehen traditionelle Gitarrensongs und Isaaks Weichwerd-Stimme im Vordergrund des neuen Albums. Voller Inbrunst und weder stimmlich noch äußerlich um auch nur einen Tag gealtert (der sog. Beck-Effekt), präsentiert Isaak sein traurig-romantisches Liedgut. Man möchte meinen, im Universum des Isaak steht die Zeit still.
Kaum jemand kann derart überzeugend und ehrlich zwischen schluchzender Traurigkeit in der Stimme und mitunter schräger Komik bei seinen Live-Gigs über sein komplette Karriere hinweg die immer gleichen, immer aktuellen Storys über Herzen und Schmerzen vermitteln, wie er.
Nun... der ganz große Wurf á la "Wicked Game" mag ihm nicht gelungen sein, besser und überzeugender als schmierger Kuschelrock ist er allemal. (Louie)
4. Juni 2002 |

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