| |
 |
|
| |
  |
|
| Suchen |
|
>> Suchbegriff eingeben |
|
Hier im Elektrolurch-Soundcheck
findet ihr zur Zeit 3382 Besprechungen. Wenn wir
eure Veröffentlichungen besprechen sollen,
schickt euren Stuff an die Redaktion.
Ihr könnt zu den einzelnen Platten und
CD's euren Kommentar abgeben oder im Vote
die weitere Entwicklung des Elektrolurch beinflussen. |
|
|
O.S.T.
: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (WSM)
Harry Potter kehrt zurück und damit auch der Großmeister der Film-Musik John Williams. 70 Minuten bietet er uns aus dem neuesten Harry Potter Blockbuster, doch halt, was müssen meine Augen lesen: "Music from and inspired by the Motion Picture", also wieder eine Mogelpackung? Aus dem Booklet geht leider nicht hervor, was from und was inspired ist, aber im Grunde genommen ist dies bei einem John Williams Soundtrack auch egal, denn sein spannender Score setzt die geheimnisvolle Welt des berühmtesten Zauberschülers einmal mehr in entsprechende Klangfantasien um und begleitet den Zuhörer auf der abenteuerlichen Reise in das Land der Magie. Da macht es auch nichts aus, wenn man diese Szenen auf der großen Leinwand gesehen hat oder sie sich nur in seiner Fantasie ausmalen kann, ja, man brauch den Film überhaupt nicht gesehen zu haben, um sich in die Welt Harry Potters und damit in die Klangwelt eines John Williams hineinzuversetzen.
Wie kein anderer Komponist hat John Williams zu so vielen Filmen die passende Musik komponiert oder war gleichzeitig musikalischer Leiter, unter anderem für "Der Soldat James Ryan", "Schindlers Liste", "Jurassic Park", "Die Indiana Jones-Trilogie", "Die Star Wars-Trilogie", "E.T." und "Der weiße Hai", um nur ein paar zu nennen. "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", sein neuestes Werk wurde eingespielt vom London Symphony Orchestra plus dem Chor London Voices und ist geprägt von vielen Streichern sowie pointierten Einsätzen der Blechbläser.
Und damit sich das Ganze besser verkauft, gibt es die CD in fünf verschiedenen Sammelcovern inklusive Mini-Postern, nur wer hat das Geld (bei einem Durchschnittspreis von 16,- Euro pro CD), um sich alle fünf leisten zu können, um dann doch nur festzustellen, dass auf allen CD's die gleiche Musik enthalten ist. Deshalb mein Rat: Verweigert diese Merchandise-Maschinerie, kauft nur eine CD. Wer dann doch alle Cover besitzen muss, warte einfach ein paar Monate, dann gibt es alle Fassungen auf dem Grabbeltisch zu haben, denn schließlich wird so etwas in einer hohen Auflage gepresst. (Smilo)
15. November 2002 |

0 User Kommentare
|
|
|
| |
| |
| |
| |
|
 |
|
 |