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Jona
: Sich freuen bei 150 (Haute-Areal / Day-Glo / PIAS/Zomba)
Jona ist keine Band und auch kein Künstlername, "Jona" ist der Vorname von Jona Steinbach, doch das ist schon (fast) alles, was es über "Jona" zu berichten gibt. Selbst das Info wie auch die Homepage www.sonnenstudio-oder-knast.de geben da keine Auskunft über Herkunft und den Hintergrund von "Jona".
Dafür gibt es umso mehr über "Jona's" Musik zu sagen. Minimal instrumentiert nur mit Gitarre, Beatbox und Syntheziser hören wir zehn melancholisch wunderschöne Songs mit sehr nachdenklichen, ja fast schon philosophischen Texten, die sich um Rock'n'Roll, Starruhm und Misserfolg zu drehen scheinen. Maximilian Hecker fällt einem da ein, und eine gewisse musikalische wie geistige Verwandtschaft zu dem Berliner lässt sich nicht verleugnen, nur dass "Jona" bei allem ein kleines Stück besser klingt als es Herr Hecker jemals sein wird.
In Zeiten von "Deutschland sucht den Superstar" ist "Jona" mehr die Antithese zum herkömmlichen Pop-Geschäft, mehr Understatement als Kommerz und das tut richtig gut. (Smilo)
31. März 2003 |

2 User Kommentare
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