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Soundcheck: Evanescence - Fallen 
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Evanescence : Fallen cover

Evanescence : Fallen (Wind-Up / Epic / Sony)

Was für ein Name, was für ein Zungenbrecher, wie spricht man das überhaupt aus? In Lautschrift wird es folgendermaßen geschrieben: ev'e-nes'ens, doch Lautschrift hin und her, vermutlich wird man es erst richtig sprechen können, wenn es einem von einem Englisch-Profi beigebracht wurde. Nur soviel "Evanescence" heißt übersetzt "das Dahinschwinden", ein Schicksal das der Band aus Little Rock/Arkansas bisher erspart geblieben ist, "Daredevil" sei Dank.
Doch seien wir ehrlich, ohne die Comicverfilmung und dem daraus resultierenden Single-Hit "Bring me to Life" wäre die Band nicht da wo sie jetzt ist, von Null auf Platz 7 der US Billboard 200 Album Charts. Und dank dem blinden Superhelden werden sie es auch weit in den deutschen Charts bringen, vielleicht nicht in die Top Ten (so erfolgreich war der Film in Deutschland dann doch nicht), aber eine Top 20 Platzierung ist durchaus denkbar.
"Fallen" heißt das Debut von "Evanescence" und bietet einen Mix aus Alternativ, Gothic und Nu-Metal mit vielen Steichereinsätzen. Den größten Anteil daran hat wohl die sehr charismatische Stimme von Sängerin Amy Lee, die uns auch düster vom Album-Cover entgegenblickt. Musik also, die nicht nur Fans alternativer Gitarrenklänge ansprechen wird, sondern auch das Herz der von mir gerne betitelten Schwarzkittel höher schlagen lässt. Musik also, die in Deutschland nicht nur zurzeit sehr angesagt ist, sondern auch viele einheimische Vertreter hat (siehe "Wolfsheim", "In Extremo", "Subway to Sally" usw.).
Wo wir wieder beim Dahinschwinden sind, denn solche Strömungen sind schnell Schnee von gestern. Wollen wir für die Fans der Musik von "Evanescence" und Co. hoffen, dass dies nicht so schnell passieren wird.

Hier noch ein kleine Flashcard: Zur Evanescence E-Card (Smilo)  27. April 2003
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4 User Kommentare

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