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Nach dem grandiosen Vorgänger "Broke" holen (hed) p.e. mit "Blackout" zum dritten Streich aus. Warum die Band weniger Platten verkauft als Limp Bizkit, Korn und Konsorten ist mir unklar. In Sachen Agressivität und Groove liegt das Quartett aus dem Orange County ein gutes Stück vorne. "Broke" verkauft sich nach wie vor gut und der neue Tonträger soll dort anknüpfen und (hed) p.e. den Weg auf den Rock-Olymp ebnen. Die Kalifornier legen sich auch mächtig ins Zeug, bleiben ihrem Crossover aus Hip Hop, Metal, Punk, etc. treu und haben mit dem Titelsong und den beiden sehr relaxten Tracks "Other Side" und "Carnivale" einige hervorragende Nummern im Gepäck. Leider klingt das Ganze aber an einigen Stellen verdächtig nach Korn. "Broke" kann ich nach wie vor uneingeschränkt empfehlen, bei "Blackout" fällt mir das etwas schwerer. Das soll nicht heissen, dass diese Platte nicht gut ist: Stagnation auf hohem Niveau, könnte man sagen. Weitere Infos zur Band gibt es in unserem (hed) p.e.-Special. (Volker)
20. Mai 2003