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DORMITORY
: Inhuman Conditions (Eigenverlag)
Achtung hier wird gemosht. DORMITORY haben nicht nur einen Namen der schwer auszusprechen (und zu schreiben) ist, sondern auch so wie es sich für eine echt böse Band gehört ist, einen Schriftzug den sie selbst kaum lesen können.
Soviel zu den augenscheinlichen Vorurteilen.
Doch leider ist die Band aus dem norddeutschen Raum, trotz vieler guter Ansätze nicht wirklich in der Lage in der 1. Liga mitzuspielen. Zu weit fortgeschritten ist der Stand der Dinge im produktionstechnischen Bereich, als das man in diesem Jahrhundert mit einer derart flachen Produktion (wo sind die Bässe?) den geneigten Metal-Thrasher begeistern kann. Positiv fallen die Anleihen bei großen Vorbildern wie Terrorizer, Sheer Terror, und Slayer auf, aber es fehlt einfach der Druck einer SLIPKNOT-Produktion. Die Gitarren bekommen glatte 360 Volt, der Gesang immerhin noch 220V, das Schlagwerk, welches hin und wieder Probleme mit dem Timing hat und wie ein Pappkarton klingt (Doublebass allein reicht nicht, sorry) bekommt gerade einmal 60V.
Stellenweise macht die CD richtig Spaß, läßt einen aber des öfteren mit einem Fragezeichen im Gesicht zusammenzucken, da es etwas schwachbrüstig aufgenommen wurde und so hier und da etwas zu sehr gewollt und nicht gekonnt klingt. Schade, zumal ein Teil der Band wirklich weiß was er tut. (Fredy)
27. November 2001 |

1340 User Kommentare
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