Ja, so etwas führe ich. Meine ganz
private Liste. Die Amerikaner haben sich selbst ins
Abseits geschossen, als sie "erfolgreich"
ein kleines harmloses Fischerboot mit einem ihrer größten
U-Boote versenkt haben (für mich eine ganz neue
Dimension des Sprichworts "mit Kanonen auf Spatzen
schießen"). Eigentlich hätte sich Rußland
nach dem erfolgreichen MIR Absturz (man beachte die
ungewöhnliche Kombination der Wörter erfolgreich
und Absturz) einen der oberen Plätze auf meiner
Liste verdient, wäre da nicht die Unterhaltung
mit einem Freund gewesen. MIR (nein, da habe ich jetzt
etwas verwechselt) kam plötzlich der Gedanke, daß
so ein Absturz eine gute Gelegenheit für einen
Erstschlag wäre. Einen Erstschlag, den man ankündigt.
Einen Erstschlag, bei dem ich mich frage, ob ein Raketenabwehrschild
etwas nützen würde. Wäre von der MIR
"zufällig" eine zentrale militärische
Einrichtung getroffen worden, hätte man einfach
gesagt: "Sorry, das konnten wir leider nicht so
ganz genau berechnen" (haben die Amerikaner im
Fall der chinesischen Botschaft ja auch nicht geschafft
und da ging es sogar um Sprengkörper). Mein
Freund wies mich darauf hin, daß der Absturz so
gesehen vielleicht gar nicht wie geplant verlaufen ist.
Wahrscheinlich wollten die Russen eigentlich Washington
treffen und haben doch wieder Mist gebaut.
Was das mit Swamp City zu tun hat? Zum
einen, wurde in den News über die MIR berichtet.
Zum anderen sollten sich die Bewohner von Swamp City
in acht nehmen. Sie beteiligen sich nämlich neuerdings
an der SETI und es gibt bestimmt Mächte, die die
ersten sein wollen, wenn es darum geht, Außerirdische
zu finden. Da kommt so ein kleiner "Unfall"
mit etwas Weltraumschrott doch gerade recht, würde
er das kleine Städtchen, doch dem Erdboden gleich
machen. So nach dem Motto: Lurche die nach Außerirdischen
suchen, werden von Raumschiffen erschlagen.
Apropos Außerirdische: Es wurde
angekündigt, daß der bei Big Bollocks herausgewählte
in den Flash-News zu Gast sein wird. Ich für meinen
Teil kann auf dieses Event verzichten und schlage als
Alternative eine Art abgewandelten Schüleraustausch
vor. Sollten wir mit SETI Erfolg haben, schießen
wir die Big Bollocks Insassen ins All und setzen statt
dessen ein Alien vor die Kamera. Ich bin fest davon
überzeugt, daß das Interview in den News
dadurch, selbst ohne Übersetzung, wesentlich besser
zu ertragen wäre. Bleibt die Frage was unsere neu
gewonnenen interstellaren Freunde dazu sagen würden...
Ach egal, sollen die sich doch mit Imme, Stinker &
Co herumschlagen. Hauptsache wir sind sie los.
Matthias |
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