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Anthrax - We`ve come for you all 
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Das neue Album

Das Anthrax auch Spaß machen kann und nicht nur für beängstigende Schlagzeile gut ist, beweisen uns die Metaller aus den USA seit nunmehr über zwanzig Jahren. Mit dem neuen Album “We`ve come for you all“ haben sie einen weiteren Eckpfeiler ihrerer schillernden Karriere gesetzt.

Das Werk besticht durch seine Vielschichtigkeit,seinen ungehörigen Drive und durch immense Kraft. Ian Scott(Lead-Guitar) und Charlie Benante (Drums) entfachen an ihren Instrumenten ware Orkanböen. Aber auch die balladesken Seiten bleiben auf dieser Anthrax-Schönheit nicht im Verborgenen. Kurzum kommt man an diesem Album nicht vorbei!

Die Tracking-List: 1.Contact; 2.What doesn`t die; 3.Superhero; 4.Refuse to be denied; 5.Safe home; 6.Any place but here; 7.Nobody knows anything; 8.Strap it on; 9.Black dahlia; 10.Cadillac rock box; 11.Taking the music back; 12.Chrash; 13.Think about an end; 14.W.C.F.Y.A.; 15.Safe home(acoustic); 16.We`re a happy family

Das Konzert

So fuhr ich voller Erwartungen in die Bochumer Matrix. Aufgrund eine Staus auf der Autobahn verpassten wir leider die Vorband dieses grandiosen Abends. Als Anthrax dann aber gegen 21.30 Uhr die Bühne enterten standen wir bereits in einem Pulk von Metallheads, und warteten gespannt auf die ersten Gitarrenriffs.

Doch stattdessen wurde uns ein Double-Bassdrum-Gewitter um die Ohren gehauen,das seines gleichen sucht. Die Jungs starteten mit dem Opener ihres neuen Albums “What doesn`t die“. Die Meute war am toben.Anthrax ließen “Black Dahlia“ folgen, und begrüßten danach ersteinmal die gut 800 Besucher.

John Bush machte ein paar Jokes mit dem Publikum und sagte, Songs aus der Old School-, Middle School- und New School-Epoche zu spielen. Und um ein Ausrufezeichen zu setzen,ging es mit “Time“ in die Vollen. Haare flogen meterhoch durch die Matrix. Die Leute waren vor Begeisterung nicht mehr zu halten.

Die neue Single “Safe Home“ durfte nartürlich genauso wenig fehlen, wie die absoluten Kracher “Antisocial“ und “NFL“.

Bassist Frank Bello machte an diesem Abend besonders viel Spaß. Er wirkte extrem spielfreudig machte Laune auf mehr. Und mehr gab es dann auch. Nach kurzer Pause kamen die vier auf die Bühne zurück. Ian Scott in vorderster Front ließ seinen Unmut über den Krieg freien Lauf und prangerte die “asshole politic“ der Regierung Bush an.

Danach gings mit “Metal trashing mad“ vom 83er “Fistfull of Metal“ Album noch mal richtig rund. Als Schlusspunkt wünschte sich die Fangemeinde dann den Song “Indian“, worauf die Band auch eingig und den Abend zu einem anderthalbstündigen unvergesslich lauten Liveevent machte.

Wer noch oder wieder hören kann, wird sicher bei der nächsten Tour nicht fehlen.

Die Band

Frank Bello - Bass | Scott Ian - Guitar | Charlie Benante - Drums | John Bush - Vocals

Veröffentlichte Alben:

-Fistful of Metal (1984)
-Armed and Dangerous EP (1985/1992)
-Spreading the disease (1986)
-Among the Living (1987)
-I`m the man EP (1987)
-Fistful of Anthrax (1987)
-State of Euphoria (1988)
-Penikufesin (1989)
-Attack of the killer B`s (1991)

-Persistence of time (1991)
-Sound of White Noise (1993)
-Live, the island years (1994)
-Stomp 442 (1995)
-Moshers 1986-1991 (1998)
-Volume 8 – The threat is real (1998)
-Return of the killer A`s (1999)
-We`ve come for you all (2002)
 
>> Mehr Infos zu Anthrax findet ihr hier
 
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