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B(R)USHFIRE - JACK JOHNSON 
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"Athlete, artist, musician, filmmaker - Jack Johnson is a legend. He is one of those people who is real on the first encounter, showing a fine example of a humble and well-mannered human being.", so das Surfer Magazine zum hawaiianischen Multitalent JACK JOHNSON.

Das Surfen wurde Jack Johnson sozusagen in die Wiege gelegt, und er selbst galt schon in seiner Jugend als viel versprechendes Surfer-Talent. Eine Profi-Karriere hatte er zu diesem Zeitpunkt schon in der Tasche, und doch entschied sich Jack anders.

Zwar hatte er bereits mit 15 angefangen, Gitarre zu spielen und während einer Zwangspause, die ihn 3 Monate „ans Land fesselte“, das Spielen auf der Gitarre verfeinert, doch für den Singer/Songwriter war die Zeit noch nicht reif. Stattdessen zog es ihn mit 18 nach Santa Barbara, um dort an der Universität von Kalifornien, Film zu studieren.

Nach seinem Abschluss im Jahre 1997 begab sich Jack zusammen mit seinen alten Surfer-Freunden Chris und Emmett Malloy ein Jahr lang auf (Surfer-)Weltreise.

Das Resultat dieses Trips war der auf 16mm gedrehte Surfer-Film „Thicker than Water“, welcher als die Rückkehr zur puristischen Schönheit früher Surfer-Filme gefeiert wurde.

Jack fungierte nicht nur als Co-Regisseur und Kameramann, sondern er nahm auch Großteile des Soundtracks auf. Während er bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich Gitarre spielte, stellte er sich für den Film erstmals vor das Mikrofon - als echter Singer/Songwriter. Seine Songs machten als Bootlegs schnell die Runde in den Surfer-Kreisen und er avancierte zum Geheimtipp.

Zu dieser Zeit begegnete ihm auch der ebenso surfbegeisterte Garrett Dutton (aka G. Love), der Johnsons „Rodeo Clowns“ für das G. Love & Special Sauce Album „Philadelphonic“ aufnahm. G. Love revanchierte sich mit zwei Titeln, die er dem Soundtrack zu „Thicker than Water“ beisteuerte.

Schnell entstand ein zweiter Film mit dem Titel „The September Sessions“, der nicht minder frenetisch gefeiert wurde als der erste. Und auch seine Songs hatten über die Surfergemeinde hinaus die Runde gemacht.

Viele Labels rissen sich um ihn, Jack und sein mittlerweile zum Manager avancierter Kumpel Emmett Malloy entschieden sich für das Angebot von Enjoy Records.

Dieses neue Indie-Label wurde von der A&R Legende Andy Factor und dem Manager/Produzenten von Ben Harper, J .P. Plunier, ins Leben gerufen. Jacks Debüt „Brushfire Fairytales“ wurde ebenfalls von Plunier produziert. Die Veröffentlichung im Jahr 2001 war in vielerlei Hinsicht ein beeindruckender Erfolg.

Nicht nur die Surferfreunde lechzten nach neuen Songs, sondern die musikalische Karriere Jacks nahm konkretere Formen an.

Seine erste Tour im Vorprogramm seines Idols Ben Harper lief so hervorragend, dass Jack bald alleine auf den Bühnen der meist ausverkauften Clubs stand.

Im Januar 2002 waren bereits mehr als 100.000 Tonträger von „Brushfire Fairytales“ verkauft und im Januar 2003 wurde das Album mit Platin ausgezeichnet.

Sein 2002 aufgenommenes Nachfolge-Album „On and On“ sollte erst bei Moonshine Conspiracy Records erscheinen, einer Abteilung der The Moonshine Conspiracy (TMC), einer Firma, die 1998 von Jack und den Brüdern Emmett und Chris Malloy gegründet wurde, als sie „Thicker Than Water“ realisierten.

Doch aus Moonshine Conspiracy Records wurde in Anlehnung an Jacks erstes Erfolgsalbum BRUSHFIRE RECORDS.

Auf Brushfire Records sollen nicht nur die Soundtracks und Alben von Jack erscheinen, sondern es soll als Plattform dienen für alle Gleichgesinnten in der Surf Community und darüber hinaus. Beheimatet auf Hawaii soll sich zusammen mit Woodshed Films ein Kollektiv aus Filmemachern, Musiker, Künstlern und Surfern bilden.

Inzwischen ist nicht nur Jacks drittes Album „In between Dreams“ auf Brushfire Records erschienen (siehe Kritik im Soundcheck), sondern auch zwei Freunde haben ihre neuen Werke auf dem kleinen Label veröffentlicht.

Zum einen der bereits erwähnte Garrett Dutton, der unter seinem Pseudonym G. Love sein bereits im August 2004 erschienenes Album „The Hustle“ (Kritik siehe hier) noch einmal herausbringt. Zum anderen das selbstbetitelte Debut eines Surferkollegen namens Donavon Frankenreiter (Kritik hier).

Drei Werke, die auf eindrucksartige Weise zeigen, was man von Brushfire Records noch erwarten kann und wird.

Und wenn es so weiter geht mit Jack Johnson, wird aus Brushfire noch ein riesiges Bushfire, das sich in rasanter und durchaus positiver Art und Weise auf die gesamte Musikwelt ausweiten wird.

Links:

http://www.brushfirerecords.com
http://www.woodshedfilms.com
http://www.donavon-frankenreiter.de
http://www.donavonf.com
http://www.universal-rock.de/g-love
http://www.g-love.com
http://www.philadelphonic.com
http://www.jack-johnson.de
http://www.jackjohnsonmusic.com

Jack Johnson, Donavon Frankenreiter und G. Love auf Tour:

07.05.05 Berlin, Columbiahalle
08.05.05 Hamburg, CCH 3
10.05.05 Köln, Palladium
(Alle drei Termine ausverkauft)

Smilo
 
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