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Coldplay - 02.04.03 Halle Münsterland 
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Als ich eintreffe stehen Feeder gerade auf der Bühne. Feeder sind ebenfalls aus England und sollten eigentlich inzwischen denen ein Begriff sein, die sich mit Musik aus UK beschäftigen vor allem weil sie Coldplay genre-ähnlich sind. Die rockigen Nummern haben die Jungs wohl eher aus dem Programm gestrichen. Ziemlich ruhig und gediegen geht es entsprechend in der Halle zu. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu spät und habe den Rock'n Roll verpaßt.

Die Halle Münsterland ist gut gefüllt ca. 6500 Menschen tummeln sich in der Halle und in den Korridoren auf der Nord und Südseite. Feeder's Bemühungen werden mit zwar verhaltenem, aber durchaus freundlichem Applaus quittiert. Die Menschen die hier sind, sind offensichtlich ausschließlich für und wegen Coldplay hier.

Feeder verlassen schließlich die Bühne und die Menschen drängen sich an die Theken, trinken und warten. Es wird dunkel in der Halle. Die Nebelmaschine kommt zum Einsatz., blaue Scheinwerfer auch und dann ist die Band auf der Bühne und startet mit "Politik" vom aktuellen "A Rush Of Blood To The Head" auch gleich durch. Das Publikum ist begeistert, geht schon beim ersten Song völlig ab. Frenetischer Applaus ist die Folge und die ersten Mädchen brechen zusammen. Sanitäter und Security haben gut zu tun. Ich bin zum ersten mal an diesem Abend so richtig begeistert.

Egal wie gut oder wie schlecht die Band heute spielt. Es scheint momentan nur wichtig zu sein, daß die Band da ist, das man selbst dabei ist. Und die Band ist absolut spielfreudig und in fantastischer Laune. Es folgen 2 Songs vom 1999er Debut-Album-Hit "Parachutes" unter anderem "Spies". Diese werden zwar dankbar aufgenommen, es zeigt sich aber auch, daß viele im Publikum auf die bekannten Songs aus dem aktuellen Album warten.

Chris Martin schließlich ergreift das Wort und stellt sich und die Band vor und kündigt "The Scientist" an. Das Publikum ist aus dem Häuschen. Coldplay können einfach nichts falsch machen. Charmant linkisch tanzt und wirbelt der schlaksige Chris Martin zu den rockigeren Nummern über die Bühne. Christ Martin ist einfach ein verdammt cooler Typ. Von Schüchternheit, keine Spur. Lässigkeit beschreibt am ehesten - was er ausstrahlt.

Und wieder folgt eine wunderbare Ansage. "Wir nickt sprecken deutsch" erklärt Martin und dann: das man mit der Band englisch sprecken möge. Schließlich fordert er das restlos begeisterte Publikum auf: "Singen Sie, kommen sie und singen sie bitte!" Dieser charmanten Aufforderung kommen viele nach.

"Yellow" ist ein ebensolcher Höhepunkt wie "In My Place". Das ganze Konzert ein absolutes Highlight.Ein ziemlich großer Engländer vor mir möchte mich gern auf die Schulter nehmen und lallt mir dann gerührt das Fazit des Abends ins Ohr: " Thisis the verybestconcert I everseen inmy whole life."

Sandra war beim Coldplay Konzert und würde immer wieder hingehen.

 
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