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Mit Bands wie den Guano Apes, H.I.M., Donots oder zuletzt Oomph! haben G.U.N. Records eindrucksvoll ihr Gespür für massenkompatible Talente bewiesen. Da es dem engagierten Label jedoch nicht nur darum geht, erreichte Erfolge zu verwalten, sondern auch neue Herausforderungen anzunehmen, ließ es bei seinem Geburtstagsfestival auf dem Kölner Ring neben den bekannten Zugpferden zwei Nachwuchs-Acts spielen, die im Vorfeld bei MTV gevotet wurden. Dabei hinterließen EXILIA mit ihrer energetischen Show einen dermaßen bleibenden Eindruck, dass die Italiener noch vor Ort unter Vertrag genommen wurden.

Das musikalische Aushängeschild des Quartetts ist fraglos Frontfrau Masha, die mit ihrer schieren Stimmgewalt und ihrem gesanglichen Facettenreichtum, der von hauchzart bis kratzborstig reicht, besticht. Mit Gitarrist Elioalien, dessen tiefe Riffs vom Nu Metal beeinflusst sind, arbeitet sie seit 1998 zusammen. Drei Jahre später stießen Bassist Random und Drummer Ge zur heutigen Besetzung - eine Rhythmus-Sektion, die sowohl mit vetrackten Beats als auch mit kraftvollen Grooves einen ausgesprochenen abwechslungsreichen Unterbau liefert.

Bereits die Entwicklung vom Indie-Debüt "Rightside Up" aus dem Jahr 2000 zur letztjährigen EP "Underdog" war beachtlich und erfährt nun mit dem ersten richtigen Album "Unleashed" (VÖ 24.05.04) eine weitere Steigerung. Den Mailändern gelingt es nämlich, ihre vielfältigen Einflüsse fokussiert auf den Punkt zu bringen und in absolut stimmige Songs zu verpacken, die ein großes Spektrum abdecken. So begeistern Club-Hits wie die erste Single "Stop Playing God" und "Starseed" mit ihren eingängigen Hooklines, "The World Is Falling Down" und "Heaven´s Gate" mit ihrer enorm großen Dynamik, die Ballade "Mr.Man" mit ihrer bemerkenswert unpathetischen Umsetzung und "Undergod" mit seiner ungestümen Power.

EXILIA werden zwar gerne mit den Guano Apes verglichen, aber das wird beiden Bands nicht ganz gerecht.

Fraglos setzen beide Sängerinnen Maßstäbe, unterscheiden sich von ihrer Klangfarbe allerdings erheblich, wobei Mashas Organ deutlich rauchiger und härter klingt. Und auch wenn beide Gruppen mehr oder weniger in die Crossover-Rock-Schublade passen, so besitzen EXILIA doch andere Einflüsse (u.a. Led Zeppelin, Korn, Slipknot), die ihren unverwechselbar Stil geprägt haben und sie straighter und heavier klingen lassen.

Auch textlich gehen die Italiener direkter zur Sache. Masha schreibt aus der Ich-Perspektive und verarbeitet dabei ihre Jugend, in der sie sich wegen ihrer nonkonformen Art von ihren Eltern unverstanden und von der Dancefloor-dominierten Mailänder Szene abgelehnt gefühlt hat. Ein Gefühl, das sie mit ihrer adrenalingeschwängerten Band nicht kennt.

Bei der letztjährigen Tour als Support von In Extremo kamen EXILIA nämlich blendend an, und auch bei Konzerten mit den Guano Apes, H-Blockx, Clawfinger, H.I.M. und Therapy? konnten sie viele neue Fans gewinnen.

Ab dem 22.April werden noch deutlich mehr hinzukommen, denn dann spielt Masha mit ihren drei Jungs im Vorprogramm der Chartstürmer Oomph! - ein Package, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

EXILIA im Vorprogramm von Oomph!:

22.04.04 Hamburg Docks
23.04.04 Dresden Straße E
25.04.04 Köln Palladium
28.04.04 München Elserhalle
29.04.04 Halle Easy Schorre
01.05.04 Rostock M.A.U. Club
02.05.04 Berlin Columbiahalle
04.05.04 Neu-Isenburg Hugenottenhalle
05.05.04 Braunschweig Jolly Joker
07.05.04 Glauchau Alte Spinnerei
08.05.04 NL-Amsterdam Melkweg
11.05.04 F-Paris La Locomotive
12.05.04 CH-Zürich Abart
13.05.04 A-Wien Planet Music
15.05.04 L-Luxemburg Den Atelier
16.05.04 Stuttgart LKA Longhorn
18.05.04 Dortmund Westfalenhalle 2
20.05.04 Braunschweig Jolly Joker (Zusatzkonzert)

EXILIA: Die Single 'Stop Playing God'

Ganz Italien ist von billigem Dancefloor dominiert? Nicht ganz – ein unbeugsames Quartett aus Mailand hört nicht auf, dem sinnleeren Einheitsbrei ihrer Heimat Widerstand zu leisten: Die Namen: Sängerin Masha, Gitarrist Elioalien, Bassist Random, Schlagzeuger Ge. Die Band: Exilia.

EXILIA MEDIA

'Stop Playing God' Video
WM-Player Dsl - Isdn

Real-Player Dsl - Isdn

Making Of 'Stop Playing God'
WM-Player Dsl - Isdn

Real-Player Dsl - Isdn

Das Programm: Rrrock – und zwar mit einer Dame am Mikro, die bezüglich ihres Stimmvolumens bereits jetzt zu den absoluten Ausnahmeerscheinungen der Szene gehört! Mit den Adrenalin pumpenden Songs der EP UNDERDOG avancierten Exilia zu einer der Entdeckungen des Jahres 2003.

Im vergangenen Winter begeisterte die Truppe mit ihrer impulsiven Bühnenshow im Vorprogramm von In Extremo deutschlandweit das Publikum. Nun ist es an der Zeit, den “Superstars” des Kontinents endgültig das Mikro aus der Hand zu reißen:

Am 26.04.04 veröffentlichen Exilia ihre brandneue Single `Stop Playing God´ aus dem kommenden Album! Eingeleitet von manischen Gitarren-Riffs und treibenden Beats ergreift sofort das einzigartig rauchige Organ von Frontdame Masha die Initiative – Joe Cocker klingt dagegen fast schon engelsgleich.

Der Höhepunkt hingegen wird von melodiösen Gesangslinien und stimmungsvollem Arrangement dominiert und unterstreicht die stilistische Vielseitigkeit dieses Mailänder Rock-Quartetts.

Gekrönt von einem groovigen Chorus setzt sich `Stop Playing God´ bereits beim ersten Durchlauf im Kopf fest.

Die Clubs dürfen einen neuen Favoriten auf ihren Tanzflächen begrüßen – und die Szene eine aufregend neue Band: Ab dem 22. April begleiten Exilia die Chartbreaker Oomph! auf deren umfangreichen Deutschland-Tournee. Ohren auf, sie kommen: `Stop Playing God´!

EXILIA - BANDHISTORY

Mailand - Hauptstadt der Lombardei sowie der Modemacher und Wirtschaftsmotor Italiens ist um eine Attraktion reicher: Eine junge, aufstrebende Rock-Band setzt gemäß ihres Namens zum Sprung über die Alpen nach Resteuropa an.

Exilia gehören mit ihrem Adrenalin-getriebenen Rock zu den aufsehenerregendsten Newcomern des Jahres 2003 und präsentieren mit ihrer Sängerin Masha eine ebenso stimmgewaltige wie ausdrucksstarke und impulsive Frontfrau, die auch Vergleiche mit den absoluten Szene-Größen nicht zu scheuen braucht. Oftmals fragten sich Kritiker und Publikum: “Singt da tatsächlich eine Frau?” Ein Erstaunen, das auch bei Guano Apes-Sängerin Sandra Nasic am Anfang der Karriere stand.

EXILIA MEDIA

Audio 'Underdog'
WM-Player Isdn
Real-Player Isdn

Audio 'Moony'
WM-Player Isdn
Real-Player Isdn

Exilia mussten in ihrer bisherigen Laufbahn nicht nur gegen die üblichen Business-Schwierigkeiten kämpfen, sondern auch gegen das eher schlechte Umfeld ihrer vom Dance- und Pop-Acts dominierten Heimat.

“Die Mailänder Szene ist ebenso wie ganz Italien äußerst zurückhaltend bei unserer Art von Musik”, bedauert Sängerin Masha.

“Damit gehörst du zum absoluten Underground! Es gibt kaum Clubs und Magazine, die Rock-Bands unterstützen. Du musst jeden Tag ums Überleben kämpfen!” Das Quartett hat die Not zur Tugend gemacht und sich im Laufe der Jahre im Vorprogramm von Bands wie Guano Apes, H-Blockx, Clawfinger, HIM oder Therapy? mit ungebrochenem Willen und loderndem Enthusiasmus eine mehr als solide Fanbasis erspielt.

Im Jahr 1998 treffen Sängerin Masha und Gitarrist Elioalien in einem Musikgeschäft aufeinander und beginnen alsbald mit der Suche nach geeigneten Mitmusikern. Es folgen einige Gigs in Norditalien sowie der Schweiz und das Debüt RIGHTSIDE UP (2000), das in der Heimat erstes Aufsehen erregt.

Doch erst mit dem Einstieg von Bassist Random und Drummer Ge ein Jahr später steht das endgültige Gerüst der Band. “Wir mögen auch ansonsten Bands mit vier Musikern”, erläutert Masha weiter. “Bei einem Quartett hat jeder Musiker genügend Raum zur Entfaltung - das setzt allerdings voraus, das jeder Beteiligte eine eigene, starke musikalische Persönlichkeit besitzt.”

Im Falle von Exilia sorgen Schlagzeuger Ge und Bassist Random für einen extrem groovigen, schwergewichtigen Unterton, über den Gitarrist Elioalien seine nicht selten Metal-beeinflussten, aggressiven Riffs legt, bevor Sängerin Masha mit ihrem enormen Stimmvolumen die Hoheit über den Song gewinnt.

Es folgen Minuten, in denen das Quartett den Hörer auf eine interessante Reise durch verschiedene emotionale Level führt, nachzuhören auf dem Titelsong der brandneuen EP UNDERDOG. Manische Riffs wechseln mit leisen Momenten, bevor der Song förmlich explodiert und Masha in den impulsiven Chorus überleitet: Groove, Melodie und Härte - das sind die Markenzeichen von Exilia, die auch die vier anderen Songs der EP bestimmen.

“Wir lieben es, innerhalb eines Songs die Atmosphäre zu ändern”, erklärt Masha das Songwriting-Konzept. “Manchmal wollen wir die Energie in ihrer puren, ungehobelten Form nach außen dringen lassen, manchmal bevorzugen wir die leisen Töne.”

So zum Beispiel in der stimmungsvollen Ballade ‘Moony’, bei dem sowohl Masha als auch ihre Bandkollegen die Breite ihres musikalischen Spektrums offenbaren. “Unsere Einflüsse reichen von Led Zeppelin über RATM und Korn bis zu extremen Bands wie Slipknot.”

Textlich verarbeitet Masha persönliche Erlebnisse, die “davon handeln, wie ein Mädchen aufwacht und sich jeden Tag der Welt stellen muss”, erklärt Masha. “Manchmal ist es nicht einfach, auf Probleme richtig zu reagieren: Die Eltern verstehen dich nicht, deine Umgebung lehnt dich ab, weil du nicht in das gängige Klischee passt.” Im Alltag mag das so sein - im Bereich der Musikszene sind wir jedoch für Außergewöhnliches und Eigenständiges dankbar. Exilia sind so ein seltener Fall.

 
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