Interview - Fatboy Slim
Fatboy Slim alias Norman Cook meldet sich zurück
mit seinem neuen Album "Palookaville". Vier
Jahre sind seit dem letzten Fatboy-Slim-Albums „Halfway
Between The Gutter And The Stars“ vergangen. Als
er im letzten Jahr ins Studio zurückkehrte, um
an dem Follow-Up zu arbeiten, stellte sich bald heraus,
dass sich der Fatboy-Slim-Sound deutlich verändert
hatte. In einem Interview bezog Norman Cook Stellung
zum neuen Album.
Woher
stammt der Albumtitel?
Norman Cook: „Das ist immer die erste
Frage in jedem Interview: Woher stammt der Albumtitel?
’Palookaville’ ist ein mythischer Ort, der
erstmals von Marlon Brando in „Die Faust Im Nacken“
(„On The Waterfront“) erwähnt wird.
Er bedeutet so etwas wie "Nirgendwostadt’
oder "Dummhausen’. Es ist ein verrückter
Ort, den ich ab und zu besuche, wenn ich Platten auflege
oder trinke“.
Es hat also nicht wirklich etwas mit dem Film
zu tun?
Norman Cook: „Nein, nicht wirklich.
Wir haben den Begriff einfach geklaut. Marlon Brandos
"Palookaville’ bezieht sich auf einen amerikanischen
Comic aus den Vierziger Jahren, dessen Hauptfigur ein
Boxer namens Joe Palooka war. Bei Marlon war das ganz
klar eine Box-Referenz, wir haben zwar den Begriff übernommen,
allerdings eher im Sinne von "‘Looneysville’
oder ‘Sillytown’.“
Wo liegt der Hauptunterschied zwischen dem
letzten Album und dem neuen?
Norman Cook: „Es ist viel Song-orientierter.
Ich habe ja bereits auf dem letzten Album mit verschiedenen
Sängern experimentiert, aber es waren nicht wirklich
Songs. Jetzt allerdings haben die Stücke viel mehr
die klassische Strophe/Refrain/Mittelteil/Bridge/Refrain-etc.-Struktur
eines Songs. Davor war es nur Wiederholung/Wiederholung/Wiederholung/ein
paar Riffs/Breakdown/Steigerung/Wiederholung usw.“
Was
nervt beim Aufnehmen eines Albums am meisten?
Norman Cook: „Was daran nervt? Nicht
zu wissen, wann es fertig ist. Wenn man plötzlich
feststellt, dass es nicht besonders gut ist, wenn man
die Hälfte fertig hat und sagen muss: "Oh
mein Gott – das ist ja totaler Müll.’
Das ist eigentlich das einzige, was nervt.“
Warum hat es so lange gedauert, das Album fertig
zu stellen?
Norman Cook: „Das neue? Weil ich nicht
wirklich bereit war. Es ist ein seltsames musikalisches
Klima: Den Niedergang der Dancemusic zu beobachten.
Es war nicht wirklich ein Sterben – eher ein Dahinsiechen.
Und zu denken: Oh mein Gott – was mache ich eigentlich
außer Dance Music? Und ich war mir nicht sicher,
ob bereit war, rauszugehen und es zu promoten. Wenn
man ein Album veröffentlicht, muss man sich darauf
einstellen, sechs Monate durch die Welt zu reisen, nachts
unterwegs zu sein – all das. Und ich muss sagen,
ich genieße das Zuhausesein, weil man sonst in
diese Album/Tour/Album/Tour-Routine reinkommt. Ich hatte
davor drei Alben hintereinander weg gemacht und ich
fand - gerade auch als Vater - hatte ich mir eine kleine
Verschnaufpause verdient, bevor ich eine neue Kampagne
starte.“
Jetzt, wo die Einteilung in „Fatboy,
der DJ“ und „Fatboy, der Recording Artist“
offiziell in Kraft ist, wie werden die bevorstehenden
Live-Shows in England aussehen?
Norman Cook: „Ich werde weiterhin einfach
"Fatboy der DJ’ sein. Das ist das, was ich
immer gemacht habe. Ich spiele manchmal meine eigenen
Platten, aber es war nie eine "Fatboy Slim show’,
es war immer nur ein DJ, der eben Fatboy Slim heißt.
Nein, ich werde einfach so weitermachen, den Leuten
scheint es ja auch zu gefallen. Niemand hat sich jemals
beschwert, dass ich meine eigenen Platten nicht genug
spiele.“
Also
wird keine "Fatboy Slim Soundsystem’ Tour
in naher Zukunft geben?
Norman Cook: „Nein nein. Nur ich und
eine Kiste voller Platten. Das ist das, worin ich gut
bin.“
Welche „Qualitätskontrolle“
hast du im Studio? Auf wen hörst du?
Norman Cook: „Ich würde das nicht
"Qualität’ nennen. Ich teste Songs an
meinen Freunden, das stimmt. Manchmal mache ich hinterhältige
Sachen wie eine Compilation für meine Frau, stelle
einfach ein paar Songs für sie zusammen und mogele
ein paar von meinen eigenen Stücken dazwischen,
um zu sehen, ob sie es merkt und fragt: "Oh, von
wem ist denn das?’.
Das habe ich schon ein paar Mal gemacht und wenn sie
sich die Compilation dann anhört und sagt: "Oh,
das mag ich! Von wem ist das?’ und ich dann sage
"Das ist von mir!’ ist sie ganz aus dem Häuschen.
Ja, ich teste meine Songs bei meiner Frau, meinen Freunden…
Bei diesem Album war ich mir ziemlich sicher, dass es
fertig ist, als ich es auf dem Weg nach Glastonbury
im Auto meinen Kumpels vorgespielt habe.
Es war das erste Mal, dass ich jemandem das komplette
Album vorgespielt habe – und auf dem Rückweg
wollten sie es gleich noch einmal hören. Also dachte
ich mir "Ja – wenn meine vier besten Freunde
und meine Frau es noch mal hören wollen, dann ist
es wohl fertig.“
Wie
kam die Zusammenarbeit mit Damon Albarn zu Stande?
Norman Cook: „Wir arbeiteten gemeinsam
am letzten Blur-Album „Think Tank“ und hatten
am Abend, als wir den letzten Mix des Albums fertig
hatten eine Party im Studio. Wir waren sehr sehr betrunken
und irgendwann an dem Abend fragte mich Damon eben:
"Übrigens, wie läuft’s eigentlich
mit deinem neuen Album?’ Das ist ein weiterer
Grund, warum mein Album so lange gedauert hat, weil
ich mittendrin ein Pause gemacht habe, um mit Blur zu
arbeiten.“
Wäre es für dich eine angenehme Vorstellung,
wenn der Rest deines Lebens genau so wäre wie es
jetzt ist?
Norman Cook: „Ich denke, ich werde einfach
so lange weitermachen wie es mir erlaubt ist. Ich habe
die Vorstellung, dass ich in Würde abtreten werde,
wenn meine Zeit gekommen ist und jemand sagt: "Komm
herein, Nummer 37, deine Zeit ist um’, dann werde
ich sagen "OK. Danke, es war großartig’.
Nächstes Jahr sind es zwanzig Jahre. Dann bin ich
seit zwanzig Jahren Profi-Musiker – das ist länger
als… Die Meisten bekommen nicht mal einmal die
Chance – ganz zu schweigen von zwanzig Jahren.
Ich
gehe davon aus, dass ich nicht für immer DJ und
Pop-Künstler sein kann, denn wenn man älter
wird, schmerzen diese "Nachtschichten’ immer
mehr. Andererseits kann ich mir aber nicht vorstellen,
irgendwo anders zu arbeiten als im Musikbusiness. Ich
habe keine wirklichen anderen Interessen, keine anderen
Talente außer Musik.
Ich weiß nicht, vielleicht werde ich A&R
oder Radio DJ. Mein Plan war schon immer, zu einer Art
"John Peel Figur’ zu werden, weil er buchstäblich
für immer weitermachen kann, bis er tot umfällt.
Ich würde gerne eine Art Spätsendung im Radio
für Gleichgesinnte machen, irgendwie so was.“
Hast du so was schon mal gemacht?
Norman Cook: „Ja. Ich habe schon Radio
Shows gemacht. Ich habe schon Urlaubsvertretung für
Leute bei Radio One gemacht. Ich mache eine "Syndicated
Mix Show’, die an diverse Sender in Amerika und
Japan verteilt wird. Aber da moderiere ich nicht –
das ist nur eine Mix-Show.
Und ich bin mit einem Radio DJ verheiratet –
ich habe also durchaus eine gewisse Vorstellung von
der Welt des Rundfunks. Und das ist etwas, dass du machen
kannst, egal wie wenige Haare du auf dem Kopf hast und
wie grau die sind. Wie gesagt: John Peel war immer schon
eine große Inspiration für mich.
Er
ist immer noch Teil der Szene, er ist einflussreich,
es macht ihm noch Spaß und er macht es in seiner
eigenen Geschwindigkeit. Wie er selbst sagt: "Im
Radio ist es egal, wie fett und glatzköpfig du
bist.’“
Was macht dein Label „Southern Fried“?
Norman Cook: „Wir hatten gerade einen
Nummer-Eins-Hit mit Elton John. Wir veröffentlichen
ein Mixalbum von Armand Van Helden. Es kommen Alben
von Cagedbaby und Granddadbob. Wir sind mittlerweile
wieder vollkommen unabhängig und nicht mehr an
Sony gebunden.“
Deine neue Single „Slash Dot Dash“
ist die hunderste Veröffentlichung auf Skint Records.
Ist das etwas Besonderes für dich?
Norman Cook: „Na klar! Das ist einfach…!!“
Ich finde, das hat etwas Poetisches, dass ich die erste
Single auf Skint veröffentlicht habe und jetzt
die hundertste – hoffentlich schaffen wir auch
die 200! Nein, ich denke, dass ist wirklich sehr nett
und ich bin nicht mir sicher, ob das jemand so arrangiert
hat, aber es ist sehr schön, wenn man die Jubiläums-Veröffentlichung
ist.“
Hast du schon jemals bereut, dass du ein großartiges
Sample für ein mittelmäßiges Stück
verschwendet hast? Dass du es lieber für ein anderes
verwendet hättest, das dann aber nicht mehr geht?
Norman Cook: „Nein. Denn wenn der Track
scheiße war, dann verwende ich es noch einmal,
weil es dann sowieso noch niemand gehört hat. Manchmal
sagt mir mein Tontechniker: "Dir ist klar, dass
du das Sample schon mal verwendet hast, oder?’
und ich sage "Klar, aber wir haben davon gerade
mal zehn Exemplare verkauft und niemand hat das jemals
gehört.
Also
ja: Ich mache das manchmal. Wir hatten damals einen
internen Witz. Ich glaube, es zu der Zeit, als wir „You’ve
Come A Long Way, Baby“ aufnahmen. Wir verwendeten
immer ein Sample des vorhergehenden Songs beim folgenden
und so weiter. Also, eine Snare-Drum tauchte dann beim
nächsten Song auf und eine Kick-Drum aus diesem
Song dann beim darauf folgenden. Das war so ein kleines
Spielchen von uns.“
Ist das irgendjemandem aufgefallen?
Norman Cook: „Nein. Nur mir und meinem
Engineer.“
Hast du Leute, die dir Samples liefern oder
findest du alle selbst?
Norman Cook: „Ich habe einen Freund
– aber ich hatte ihn nicht darum gebeten, er macht
das freiwillig - er arbeitet als "Music Researcher’,
um Musik für Werbung zu finden. Sein Job ist es,
in Plattenläden und Musik-Bibliotheken nach Musik
zu suchen. Er ist ein großer Fan von mir und deshalb
schickt er mir manchmal Platten mit dem Hinweis: "Ich
denke, du solltest das sampeln’, Er war es auch,
der das "Don’t Let The Man’-Sample
gefunden hat.
Er sagte: "Hör zu, das Teil hier schreit
gerade zu danach, dass man einen Track daraus macht’,
und er sagte mir auch genau, welchen Teil ich nehmen
sollte. Sein Name ist Aldo Vanucci (??) und er hat sogar
einen Credit auf dem Album als "Sample Supplier’
oder so ähnlich. Aber er ist der Einzige. Eine
Menge Fans schicken mir Sampling-Ideen, aber ich habe
bis jetzt noch keine davon verwendet. Aber ich bezahle
niemanden dafür, für mich nach Samples zu
suchen. Es ist nur ein Freundschaftsdienst.“
Gibt
es heutzutage noch Probleme mit dem Klären von
Samples?
Norman Cook: “Ich habe eigentlich keine
Probleme damit, nein. Der Knackpunkt ist das Geld. Wegen
des großen Erfolges, den ich hatte, riechen die
Leute sofort das Geld. Wenn wir den Leuten schreiben,
bekommen wir oft haarsträubende Forderungen zurück.
Manchmal müssen wir einen Track auch aufgeben,
weil jemand 80% des Publishings verlangt – aber
es gibt ja nur insgesamt 100%. Ich habe kein Problem
damit, das komplette Publishing herzugeben, aber ich
kann ja nicht mehr als 100% hergeben.
Das passiert also manchmal. Und dann war da einer,
der nur sagte: "Nein. Ich möchte nicht gesampelt
werden.’ Aber ich werde den Namen nicht verraten.
Sie waren allerdings sehr höflich. Ich fragte:
"Ist es wegen des Geldes?’ und die sagten:
"Nein, es geht nicht ums Geld, wir wollen ganz
einfach nicht gesampelt werden.’
Aber im Großen und Ganzen ist es nicht schwierig,
Samples zu klären, weil den Leuten klar ist, wie
viel Geld ich für sie generieren kann. Und sie
müssen nicht mal dafür arbeiten. Die meisten
Leute reiben sich die Hände, wenn ich auftauche.
Manchmal sind sie gierig und manchmal müssen wir
Spielchen spielen, gemein zu ihnen sein oder müssen
uns auf Barter-Deals einlassen. Das ist alles Teil des
Spiels. Und bei einigen Samples macht das Klären
keinen Sinn, weil ich nicht mal weiß, wo sie her
sind, oder es sind so kleine Teile, dass es keinen Sinn
macht, ein Drittel der Rechte dafür her zu geben.
Also gewöhnlich passiert das bei jedem Album zwei
oder drei Mal. Aber das gehört für mich einfach
mit zu Spiel.“
Also
ist es den Leuten immer sofort klar, dass Fatboy Slim
nach dem Sample fragt?
Norman Cook: „Oh ja. Ich verstehe, worauf
du hinaus willst. Ich könnte so tun, als sei ich
jemand anderes, oder einfach anonym anfragen, um einen
besseren Deal zu bekommen. Ich kann mir aber nicht vorstellen,
dass das so funktioniert. Das erste, was diese Leute
wissen wollten ist, wer da anfragt. Es ist trotzdem
eine gute Idee.“
Fällt es dir schwer, mit den großen
Erwartungen klar zu kommen – an deine Musik, aber
vor allem an deine Videos?
Norman Cook: „Ich habe da bei den Videos
überhaupt kein Problem – weil ich mit dem
Entstehungsprozess nicht wirklich viel zu tun habe.
Ich wähle lediglich den Regisseur und das Drehbuch
aus, das er geschrieben hat.
Ich bin natürlich sehr vorsichtig und versuche,
die Qualität aufrecht zu erhalten, mir ist natürlich
klar, dass es da eine Tradition Bahn brechender und
idiotischer Videos gibt und ich möchte auf keinen
Fall ein langweiliges Video machen.
Das
gute an der Sache ist allerdings, dass viele Regisseure
geradezu darum betteln, ein Fatboy-Slim-Video machen
zu dürfen. Man wird damit quasi Mitglied eines
ganz bestimmten Clubs. Es ist fast so, als wenn man
es als Videoclip-Regisseur erst geschafft hat, wenn
man ein Video für mich gedreht hat. Ich habe also
die Qual der Wahl. Einige der berühmtesten Regisseure
würden gerne ein Video für mich machen.
Ich muss lediglich die Drehbücher lesen und sagen:’
OK. Das hier nehmen wir.’ Im "Slash Dot Dash’-Video
habe ich einen Cameo-Auftritt, das habe ich schon lange
nicht mehr gemacht – abgesehen von einem Bild
von mir, dass in jedem Video auftaucht – aber
ich bin nicht persönlich in einem Video zu sehen
gewesen seit "Praise You’, glaube ich.
Und da war das ja auch nur so mal eben im Vorbeigehen.
Aber in "Slash Dot Dash’, das von Tim Pop
inszeniert wurde, habe ich einen kurzen Cameo-Auftritt.
Er hat mit Pop-Videos angefangen, hat dann später
Werbespots und Spielfilme gemacht, aber er ist aus dem
Videoclip-Vorruhestand zurück. Er sagte zu mir:
"Ich bin der einzige vernünftige Regisseur,
der noch kein Video für dich gemacht hat. Ich will
auch dazu gehören.“
Was
ist eigentlich aus "Big Beat’ geworden?
Norman Cook: „Big Beat – R.I.P.
– Ruhe in Frieden. Nein. Big Beat hat damals schon
Spaß gemacht, aber es wurde zu… ursprünglich
ging es bei Big Beat darum, anders zu sein. Grenzen
und Genres zu durchbrechen und am Ende macht jeder immer
nur immer und immer wieder die gleiche Platte.
Und ungefähr zur gleichen Zeit haben ich, die
Chemical Brothers und alle anderen Big Beat dann ganz
einfach verleugnet. Wir sagten uns: "Okay. Lassen
wir "Big Beat’ bei einem spektakulären
Verkehrsunfall draufgehen.’ Ich höre Big
Beat aber immer noch in Werbespots. Dieser Elvis-Track
für die Fußball-WM - "A Little Less
Conversation’ z.B. – das war exakt die "Big
Beat Formel’.
Tatsächlich hatten sie mich gefragt, ob ich den
Track machen könnte. Ich habe aber gesagt: "Nein
danke, ich mache solche Sachen nicht mehr’. Die
meisten Leute, die Big Beat gemacht haben, haben sich
in der Zwischenzeit weiter entwickelt, Gott sei Dank.
Was
denkst Du über das jüngste musikalische Phänomen
aus UK namens „Grime“?
Norman Cook: „Ich weiß nicht,
was "Grime’ ist. Ist das so etwas wie Grunge?“
Das soll die Bezeichnung des Musikstils sein,
den u.a. The Streets und Dizzee Rascal machen.
Norman Cook: „Oh. Aha. Sorry, aber ich
war das ganze vergangene Jahr im Studio eingesperrt.
Ich mag The Streets sehr. Ich habe allerdings noch nicht
viel von Dizzee Rascal gehört. Ich bin eigentlich
ein großer Fan von The Streets, aber den Begriff
habe ich noch nicht gehört. Ich habe leider nicht
genug Zeit, um Musikmagazine zu lesen.
Okay,
ich sollte da vielleicht mehr am Ball bleiben. Aber
gerade wenn man selbst ein Album produziert, muss man
sich auf sein eigenes Ding konzentrieren und alle anderen
einfach ignorieren. Ich habe deswegen im letzten Jahr
nicht Mixmag und so gelesen. Ich war hier drin eingesperrt.“
Und welche Tageszeitungen liest du?
Norman Cook: „Den "Guardian’
und Sonntags den "Observer’.”
Wird es naher Zukunft Fatboy-Slim-Shows in
Deutschland geben?
Norman Cook: „Möglicherweise ja.
Mein Zeitplan steht bis Weihnachten. Ich weiß
nicht – vielleicht wenn du ein paar vernünftige
Strände weißt. Im kommenden Sommer werden
wir eine Tour machen – du weißt ja, wir
haben am Brighton Beach gespielt und am Strand von Rio.
Wir sind wieder nach Rio eingeladen worden und wir
haben Einladungen, in Kolumbien und Venezuela zu spielen.
Wir werden also eine Art "Südamerika-Strandtour’
machen.
Danach
machen wir eine Strandtour in Australien. In Melbourne
gibt es einen Strand, der "Brighton Beach’
heißt und wir wurden nach Sydney an den "Bonday
Beach’ eingeladen.
Und dann werden wir hoffentlich eine Tour an europäischen
Stränden machen. Also, wenn dir ein vernünftiger
Strand einfällt, wo tausende von Leuten hinkommen
werden, dann werden wir eine fette Party haben. Das
würde ich sehr gerne machen.
Das gute nach Rio, wo wir 350.000 Zuschauer hatten,
ist, dass die Sponsoren quasi Schlange stehen. Normalerweise
habe ich keinen Sponsor oder Werbung bei meinen Shows.
Aber es bedeutet, dass viele Leute freien Eintritt
haben und das bedeutet dann, dass mehr Leute kommen
und alle eine Party gratis bekommen.
Also ist der Sponsor happy, das Publikum ist happy
und ich bin happy. Wir müssen nur einen geeigneten
Strand finden. Und jemand muss garantieren, dass schönes
Wetter ist.“
http://www.sonymusic.de/fatboyslim
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